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Verkauf

Super Aguri endgültig gerettet

Foto: Super Aguri 13 Bilder

Auch in diesem Jahr gehen elf Formel 1-Teams an den Start. Super Aguri wird seine beiden Autos am Wochenende zusammen mit der Fracht der anderen Teams nach Melbourne schicken. Der japanische Rennstall ist angeblich verkauft.

04.03.2008 Michael Schmidt Powered by

Eine Bestätigung für die Übernahme soll noch diese Woche erfolgen. Käufer ist Gerüchten zufolge die britische Magma Group mit Ex-Ford-Europa-Chef Martin Leach an der Spitze. Das britische Konsortium soll im mittleren Osten einen Sponsor gefunden haben. UltraMotive, eine der Tochterfirmen von Magna, ist selbst im Automobilgeschäft tätig (Design und Entwicklung) und sitzt in Leafield in direkter Nachbarschaft von Super Aguri. Auch deutsche Firmen haben beim Kauf der Japaner mitgeboten.

Obwohl sämtliche Anteile des Teams den Besitzer wechseln, behält der Rennstall seinen Namen und seine japanische Identität. Aguri Suzuki bleibt Teamchef. Im Cockpit sitzen weiter Takuma Sato und Anthony Davidson. Sato soll sogar bereits ein Angebot für 2009 gemacht worden sein. Honda bleibt Senior-Partner des Teams. Das Werk liefert Chassis, Motor und Getriebe gratis. Die neuen Besitzer müssen sich um die Finanzierung der Saison kümmern.

Halber Honda

Super Aguri wird zu Saisonbeginn mit einem modifizierten Vorjahres-Honda, Typ RA107, antreten. Das Auto, das im letzten Jahr nur sechs WM-Punkte einfahren konnte, wurde mit dem Heck des aktuellen Honda RA108 bestückt. Das war nötig, weil das Getriebe in dieser Saison vier GP-Wochenenden halten muss und weil der Honda-V8-Motor für die Einheitselektronik optimiert worden ist.

Damit brauchte auch Super Aguri den letzten Stand von Motor und Getriebe, was wegen neuer Anlenkpunkte wiederum auch den Einbau einer abgeänderten Hinterradaufhängung nach sich zog. Im Verlauf der Saison soll Super Aguri den kompletten Honda RA108 vom Werk bekommen. Der zunächst avisierte Termin GP Türkei lässt sich jedoch nicht halten, weil Honda selbst noch zu viele Kinderkrankheiten am eigenen Auto kurieren muss.

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