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Verkauf von Saab

Saab-Sanierung trotz GM-Widerstand

Saab Logo Schriftzug Foto: dpa

Trotz Widerstands des ehemaligen Mutterkonzerns General Motors kann die Sanierung des schwer angeschlagenen Autobauers Saab weitergeführt werden. Solange der schwedische Konzern noch über Finanzmittel verfüge, könne die "freiwillige Rekonstruktion" fortgesetzt werden, sagte Zwangsverwalter Guy Lofalk am Mittwoch (9.11.).

09.11.2011 dpa

Der US-Konzern General Motors (GM) hatte Anfang der Woche angekündigt, bestehende Technologie-Lizenzen nicht verlängern zu wollen, sollten sich die Besitzverhältnisse bei Saab wie geplant ändern. Die Amerikaner wollen verhindern, dass ihre Technik in die Hände der aufstrebenden chinesischen Konkurrenz fällt, die Saab retten will. Man werde sehen, ob GM davon überzeugt werden könne, seine Haltung zu ändern, sagte Lofalk dem Rundfunksender Sveriges Radio.

Chinesen wollen Millionen investieren

Der Widerstand aus Detroit ist ein schwerer Schlag in dem Bemühen, Saab vor dem Untergang zu bewahren. Der Autohersteller Youngman und das Großhandelsunternehmen Pang Da aus China hatten eine Absichtserklärung für den Kauf der schwedischen Traditionsmarke unterzeichnet und wollen Millionen investieren.

GM hatte Saab Anfang vergangenen Jahres an den kleinen niederländischen Sportwagenhersteller Spyker Cars verkauft. Spyker benannte sich später in Swedish Automobile N.L. um.

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