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Verkehrsminister agiert als Polizist

Foto: dpa

Sachsens Wirtschafts- und Verkehrsminister Thomas Jurk (SPD) hat einen Motorradfahrer auf der Autobahn gestoppt und ist dadurch ins Visier der Justiz geraten.

09.05.2008

Sein Eingriff in den Straßenverkehr könne als Amtsanmaßung ausgelegt werden, sagte ein Sprecher des sächsischen Innenministeriums am Donnerstag (8.5.). Der Minister hatte den Biker am Montagabend auf der A 13 mit einer "Kelle" angehalten. Jurk sagte, dieser habe seinen Dienstwagen über Kilometer hinweg ausgebremst und falsch überholt. Der Motorradfahrer informierte das Innenministerium, das die Generalstaatsanwaltschaft in Kenntnis setzte."Das war ein dummer Fehler", sagte Jurk zu dem Vorfall. Er habe sich am Mittwoch bei dem Motorradfahrer entschuldigt, der wiederum seinen eigenen Fehler bedauert habe. Jurk verließ nach eigenen
Angaben am Montagabend das Fahrzeug nicht, sein Fahrer habe den Biker zur Rede gestellt. Nach Angaben des Innenministeriums könnte der Minister wegen Amtsanmaßung, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr oder Nötigung belangt werden.

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