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Verkehrsminister-Konferenz

Sachsen will Grüne Plakette abschaffen

Umweltplakette Grüne Plakette Foto: GTÜ

Sachsen wird sich auf der Verkehrsministerkonferenz Anfang April für eine Reform der Kennzeichnung von schadstoffarmen Fahrzeugen einsetzen.

27.03.2014 Uli Baumann

Geht es nach den Plänen der Sachsen so soll es künftig nur noch eine Plaketten-Pflicht für Fahrzeuge geben, die die Schadstoffnormen nicht erfüllen. Für alle Fahrzeuge, die bisher eine grüne Plakette bekommen, würde die Kennzeichnungspflicht entfallen.

Außerdem sollen die Plaketten künftig nicht mehr an der Windschutzscheibe geklebt werden, sondern am Kfz-Kennzeichen angebracht werden, wo früher die ASU-Plakette angebracht war.

Einsparungen in Millionenhöhe

"Die meisten Fahrzeuge sind heute schadstoffarm. Warum also die vielen zu kennzeichnen, die die Norm erfüllen? Viel besser und gerechter wäre es doch, die wenigen zu kennzeichnen, die die Schadstoffnorm nicht erfüllen", erklärt Staatsminister Sven Morlok (FDP) die Initiative aus Sachsen.

Die Umstellung auf eine neue Kennzeichnung könnte im Rahmen der Hauptuntersuchungen innerhalb von zwei Jahren für alle Fahrzeuge umgesetzt werden. Bundesweit wurden 2013  rund 2,95 Millionen Pkw neu zugelassen. Eine grüne Plakette kostet zwischen 5,00 und 7,00 Euro. Geht man davon aus, dass die neu zugelassenen Kfz die grüne Plakette erhalten, ergeben sich bundesweit Einsparungen von mehr als 14 Millionen Euro.

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