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Verkehrstechnologien der Zukunft

Forscher stellen neue Assistenzsysteme vor

Die Inititative UR:BAN erforscht Lösungen für den Stadtverkehr der Zukunft.

Die Forschungsinitiative UR:BAN hat zur Halbzeit ihres groß angelegten Projekts einen Ausblick auf künftige Assistenzsysteme gegeben. Ziel der Initiative ist es, den Verkehr in Städten künftig sicherer, wirtschaftlicher und umweltverträglicher zu gestalten.

22.05.2014 auto motor und sport

Hinter der Bezeichnung UR:BAN ("Urbaner Raum: Benutzergerechte Assistenzsysteme und Netzmanagement") stehen insgesamt 31 Unternehmen aus der Automobil- und Zulieferindustrie sowie Elektronik- und Softwarefirmen, die bis 2016 daran arbeiten, Lösungen für die Herausforderungen des zukünftigen Stadtverkehrs zu entwickeln. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, das die Hälfte zum Gesamtbudget von 80 Millionen Euro beisteuert. Zur Halbzeit des Vorhabens präsentierte die Initiative nun erste Verkehrstechnologien und Assistenzsysteme.

Fahrerassistenzsysteme, Vernetzung und Interaktionskonzepte

Die Initiative unterteilt ihre Forschungsarbeit in drei große Bereiche. Unter dem Stichwort "Kognitive Assistenz" arbeiten die Projektpartner an Ideen für künftige Assistenzsysteme, die den Fahrer situationsgerecht unterstützen, im Notfall aber auch eingreifen können. Neue Sensortechnik soll beispielsweise querende Fußgänger sicher erkennen und zur Sicherheit im Straßenverkehr beitragen.

Das Projekt "Vernetztes Verkehrssystem" erarbeitet Lösungsvorschläge, wie die Verkehrsführung in Ballungsräumen künftig optimiert werden kann. Ein Beispiel ist die mögliche Kommunikation zwischen Autos und Ampeln. Die Lichtzeichenanlagen könnten etwa über die Dauer von Grün- und Rotphasen informieren oder vor Unfällen im Kreuzungsbereich warnen. Auch Signale zum Losfahren, die von Ampel an Fahrzeug gesendet werden, befinden sich im Test.

Im dritten Bereich "Mensch im Verkehr" steht der Nutzer der künftigen Assistenzsysteme im Fokus. Die Technologien sollen den Forschern zufolge so mit dem Verkehrsteilnehmer interagieren können, dass sie ihn situationsgerecht und individuell informieren. Das soll zur entspannteren sowie effizienteren Fortbewegung im Stadtverkehr beitragen.

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