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Verkehrsumfrage

Autofahrer von Politik enttäuscht

97 Prozent der Autofahrer glauben, dass es bei Radarkontrollen nicht nur um die Sicherheit geht.

Deutsche Autofahrer fühlen sich laut einer Verkehrsumfrage von der Politik nicht ernstgenommen und halten nichts von Radarkontrollen und Tempolimits. Außerdem scheint das Interesse an Maßnahmen zum Umweltschutz nicht allzu groß.

13.03.2014 auto motor und sport

Unnütze Umweltzonen, fragwürdige Radarkontrollen, gleichgültige Politiker - die deutschen Autofahrer haben eine Menge zu kritisieren. Das ergab die Verkehrsumfrage 2014 des Verkehrsclubs "Mobil in Deutschland e.V.", an der sich 4.103 Autofahrer beteiligt haben. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Verkehrsteilnehmer auf vier Rädern vor allem von den Volksvertretern benachteiligt fühlen. 92 Prozent gaben an, dass sich die Politik grundsätzlich nicht genügend für deutsche Autofahrer einsetzt.

96 Prozent lehnen Autobahn-Tempolimit ab

Vor allem beim Thema Geschwindigkeit sind die Deutschen gegen eine Bevormundung. So glauben 97 Prozent der Befragten, dass es bei Radarkontrollen nicht nur um die Sicherheit, sondern vor allem ums das Kassieren geht. Ein Tempolimit auf Autobahnen lehnen 96 Prozent ab. 94 Prozent sind dafür, Radarkontrollen zu unterbinden, wenn es dabei nur ums Geld geht. Über den Zustand der Autobahnen beklagen sich 72 Prozent der Umfrage-Teilnehmer.

Von vermeintlich umweltfreundlichen Maßnahmen halten nur die wenigsten Autofahrer etwas. 93 Prozent der Befragten lehnen eine Maut für Städte ab. 85 Prozent finden, dass Umweltzonen nicht ihren Zweck erfüllen. Dagegen planen nur je sieben Prozent, innerhalb der kommenden fünf Jahre ein E-Mobil zu kaufen oder im Laufe der nächsten zwölf Monate ein Carsharing-Angebot zu nutzen.

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