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Vernetzte Autos

Europa beschließt Kommunikationsstandards

Die europäischen Länder haben einen Kommunikationsstandard für vernetzte Autos beschlossen.

Vernetzte Autos haben das Potenzial, die Unfallgefahr zu minimieren. Um eine reibungslose Kommunikation zwischen Fahrzeugen zu gewährleisten, führen die europäischen Länder einen Standard ein.

13.02.2014 auto motor und sport

Vernetzte Autos können erheblich dazu beitragen, die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen. Die miteinander kommunizierenden Fahrzeuge können sich - und den jeweiligen Fahrer - beispielsweise vor Geisterfahrern, Glatteis oder einem Stauende warnen. Damit die Kommunikation trotz verschiedener Techniksysteme der einzelnen Hersteller reibungslos funktioniert, bedarf es einer Standardisierung. Auf eine solche einigten sich nun die europäischen Länder.

Einigung auf Funksequenz und Datenformate

Wie die zuständigen Organisationen ETSI (European Telecoms Standards Institute) und CEN (Europäisches Komitee für Normung) bekannt gaben, stünde ein erstes Regelwerk für vernetze Autos fest. Dieses beinhalte etwa die verwendete Funksequenz und die Datenformate der elektronischen Botschaften. Die Entwicklung der Standards geht auf einen Auftrag der EU-Komission aus dem Jahre 2009 zurück, im Zuge dessen die europäischen Organisationen mit den USA und Japan kooperierten.

Für die Hersteller ist der Standard nicht verpflichtend. Es ist allerdings davon auszugehen, dass sich die Autobauer künftig an die Normvorgaben halten werden, zumal die Industrie an der Entwicklung beteiligt war beziehungsweise ist.

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