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Verrücktes Auto-Tuning

Trabant mit Quattro, 1.500-PS-Golf und V12-Fiat

Verrücktes Tuning - Aufmacher 75 Bilder

Tuning ist an sich schon abgefahren. Manche Umbauten schießen allerdings den Vogel ab. Zum Beispiel ein VW Golf R32 mit 1.500 PS, ein mit Rubinen und Gold vollgepappter SLR McLaren oder ein alter Trabant mit TT-Motor und Quattro-Antrieb. Wir zeigen Ihnen einige der verrücktesten Auto-Kreationen.

24.12.2015 Andreas Haupt Powered by

Breiter, tiefer, stärker, extravaganter: Auto-Tuning polarisiert. Weil es weg vom Mainstream geht und nicht jeden Geschmack trifft. Doch gerade darum ist es auch so beliebt. Über aufgebrezelte Karren lässt es sich herrlich diskutieren, streiten und lästern. Besonders, wenn die Tuner oder Hobbybastler die Grenzen des Machbaren (oder Ertragbaren) überschritten haben.

Golf R 32 mit Gallardo-Motor

Beispiele gibt es genügend. Etwa Asgard Performance aus dem niedersächsischen Harsefeld. Die kleine Tuning-Firma hat einen VW Golf R32 komplett auf links gedreht. 3,2-Liter-VR6: in die Schrottpresse. Rückbank: auf den Recyclinghof. Stattdessen verheiratete Asgard den R32 mit einem 5,2-Liter-V10 - bekannt aus dem Lamborghini Gallardo. Unterstützung gab’s von CDC-Tuning und Siemoneit Racing.

Die Leistungsextase im gepimpten R32 gibt's in drei Stufen: 500, 1.000 und - anschnallen - 1.500 PS. Mit derartiger Leistung und seinen ultrabreiten Schlappen, die weit über die Kotflügel lappen, könnte der Asgard-Golf wohl einen Sattelschlepper hinter sich herschleifen.

Nicht ganz so brachial, dafür umso pompöser: der SLR McLaren vom Schweizer Unternehmer und Designer Ueli Anliker. Er tauchte den Sportwagen in sattes Rot und pappte ihn außerdem mit 600 Rubinen und fünf Kilogramm Gold voll. Verbauter Netto-Warenwert: über vier Millionen Euro. Die extravagante Optik des SLR 999 Red Gold Dream geht an niemandem spurlos vorbei. Mit seinem überdimensionierten Frontspoiler ließe sich wohl auch Schnee schippen - wenn das nicht so sündhaft teuer wäre.

An ausgefallenen Ideen mangelt es in der Tuning-Szene nie. Leder auf der Motorhaube? Klar doch. W12-Motor im Kleinlieferwagen VW Fridolin? Läuft. Oder ein Toyota Camry mit Dragster-Ambitionen unterm Blech? Warum denn nicht! Wenn schon die US-Tuning-Schmiede Galpin Auto Sports einen Kampfjet auf vier Räder stellen kann. Gemeint ist ein weißer Ford Mustang aus dem Jahr 2010 mit Schleudersitz, 360-Grad-Kamera, Joystick, Kontrollleuchten und zahlreiche Monitoren im Innenraum. Da fühlt sich jeder Pilot der Airforce heimisch.

Skoda Yeti kocht Sportwagen ab

Eine ganz andere Waffe: der Fiat 500 von Lazzarini Design mit 4,5-Liter-V8 des Ferrari 458 Italia. Damit es den Kleinen nicht in Stücke reißt, wurde die Power ein wenig zurückgenommen. Von 570 auf 550 PS. Noch irrwitziger: der Fiat 500 von Gianfranco und Leonardo Dini. Die beiden Italiener transplantierten einen 6,2-Liter-V12 aus dem Lamborghini Murciélago in den Kleinwagen. Mit seinen extrabreiten Kotflügeln und den dicken Schlappen sieht der 580 PS starke Fiat 500 aus wie ein gedopter Athlet auf Rädern.

Dagegen dezent: der Skoda Yeti der britischen Firmen John Danby Racing und "The TT Shop / TTS Roadsport". Wer den Hochbeiner aber unterschätzt, macht einen großen Fehler. Mit getuntem 2,5-Liter-Fünfzylinder aus dem Audi TT RS und 517 PS kocht der Skoda Yeti so manchen Sportwagen auf der Rennstrecke ab.

Was wir sonst noch so zu bieten haben: Ein alter Trabant mit dem 1,8-Liter-Vierzylinder aus dem Audi TT. Ein abgebrannter und wiederauferstandener BMW 5er E28 oder eine goldene Rakete. Und viel mehr. In unserer Bildergalerie zeigen wir Ihnen diverse verrückte Tuning-Autos.

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