Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Versicherer fordern ESP

Foto: Reinhard Schmid

Die Unfallforscher der deutschen Kfz-Versicherer (UDV) fordern die serienmäßige Ausrüstung von Neuwagen mit ESP. Untersuchungen hätten gezeigt, dass 25 Prozent aller Pkw-Unfälle mit Personenschaden und 35 bis 40 Prozent aller Pkw-Unfälle mit Getöteten durch ESP positiv beeinflussbar wären.

13.11.2007

Die diesjährige Untersuchung der ESP-Verfügbarkeit in Neufahrzeugen offenbart, nach Angaben der UDV, einige Verbesserungen im Vergleich zum Vorjahr, jedoch noch keine Entwarnung.

Die UDV nahm 279 Modellreihen mit rund 1.800 Modellen von 38 auf dem deutschen Markt angebotenen Automarken auf ihren ESP-Ausrüstungsgrad hin unter die Lupe. Demnach haben 64 Prozent (Vorjahr 58 Prozent) der in Deutschland im Oktober 2007 erhältlichen Fahrzeugmodellreihen serienmäßig ESP an Bord. 14 Prozent (Vorjahr 20 Prozent) aller neuen PKW-Modellreihen sind gar nicht mit diesem Sicherheitsfeature erhältlich.

Nach Einschätzungen der UDV könnten pro Jahr 37.000 Unfälle mit Verletzten und 1.100 Unfälle mit Getöteten in Deutschland vermieden oder zumindest in ihren Folgen abgeschwächt werden.

Lücken bei Utilities

Lücken im ESP-Angebot sehen die Unfallforscher bei den Minis und den sogenannten Utilities, sowie bei den Herstellern Chevrolet, Dacia, Daihatsu, Fiat, Subaru und Suzuki.

Zwar verfügen von den Neuzulassungen in Deutschland nach Herstellerschätzungen rund 77 Prozent über ESP, im gesamten Fahrzeugbestand liegt dieser Wert aber deutlich niedriger: bei geschätzten 30 Prozent.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden