Versicherungs-Vergleich: Günstigsten nicht immer die Besten

Wer bis Ende November seine Versicherung wechseln will, sollte beim Vergleich der Versicherungen nicht nur auf die Preise, sondern viel mehr noch auf die Leistungen achten.

Billigtarife auf Leistungen prüfen

Ein günstiger Preis wird oft mit erheblichen Einschränkungen bei den Versicherungsleistungen erkauft, ergab ein umfangreicher Vergleich von Preis und Leistung durch auto motor und sport. auto motor und sport berechnete die Versicherungspreise für sieben verschiedene Fahrertypen, vom jungen Fahrer über Singles, Beamte und Rentner bis hin zu Familien mit kleinen oder erwachsenen Kindern.

Billigtarife schließen oft Leistungen oder Versicherungsfälle aus, die dann später teuer zu Buche schlagen. Dazu gehören beispielsweise die Folgen von Marderbissen, der Einspruch bei grober Fahrlässigkeit oder der Ausschluss bei Tierschäden. Gute Versicherungen sollten zudem bei Neuwagen mindestens zwölf Monate den vollen Kaufpreis ersetzen und die Mallorca-Police bieten, die geringe Haftpflichtdeckungen bei Mietwagen im Ausland ausgleicht.

Wie sehr sich der genaue Vergleich lohnt, zeigt das Beispiel der Familie mit kleinen Kindern. Die Differenz zwischen der billigsten Kfz-Versicherung und dem Vertrag mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis beträgt gerade 30 Euro im Jahr.

Vor allem junge Fahrer sollten genau hinschauen, müssen sie doch am tiefsten in die Tasche greifen. Selbst bei den vier besten Versicherungen im Test ist der Preisunterschied erheblich: Testsieger WGV Optimal Kasko Select verlangt für Haftpflicht und Vollkasko 1.576 Euro vom Fahranfänger, die Asstel Plus auf Rang vier mit vergleichbar gutem Leistungsangebot ist dagegen fast 340 Euro teurer.

Mehr zum Thema Versicherung lesen Sie in unserem großen Versicherungs-Ratgeber.

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