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Verwirrende Hockenheim-Pläne

Foto: Hockenheimring

Baden-Württembergs Finanzminister Gerhard Stratthaus (CDU) hat sich überrascht gezeigt über einen möglichen Abschied der Formel 1 vom Hockenheimring von 2009 an.

05.07.2006

"Alles was mir bisher bekannt war, hat anders ausgesehen", sagte Stratthaus am Dienstag (4.7.) in Stuttgart. Er wolle in den nächsten Tagen mit Hockenheims Oberbürgermeister Dieter Gummer reden. "Es ist ganz klar, durch einen Zuschuss des Landes können wir die Formel 1 auch nicht retten."

Formel-1-Chef Bernie Ecclestone stehe vor dem Problem, dass in Deutschland zwei Rennen sind. "Dass er da eines abbauen will, ist irgendwo verständlich. Ich gehe immer noch davon aus, dass dieses abwechselnd in Hockenheim und auf dem Nürburgring stattfinden wird. Die Verhandlungen laufen noch", sagte Stratthaus.

Der aktuelle Vertrag läuft bis einschließlich 2008. "Bis Ende September müssten wir schon wissen, wie es weitergeht", hatte Gummer am Montag gesagt. In Hockenheim findet traditionsgemäß Ende Juli der Große Preis von Deutschland statt. In diesem Jahr treten Rekord-Weltmeister Michael Schumacher & Co vom 28. bis 30. Juli im nordbadischen Motodrom an.

Ecclestone hatte beim Großen Preis der USA am Sonntag in Indianapolis gegenüber einem nordamerikanischen Fernsehsender erklärt, er wolle künftig Rennen in Mexiko und Südkorea. Dies hatte zu Spekulationen geführt, der Hockenheimring und das italienische Imola, wo immer der Große Preis von San Marino stattfindet, stünden vor dem Aus. Schon seit längerem gibt es Überlegungen, nach 2008 nur noch ein Rennen in Deutschland zu fahren.

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