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Veterama für Kurzentschlossene

Foto: Hardy Mutschler 79 Bilder

Die Veterama in Mannheim lädt zu einem Wochenende mit Rost, Öl und viel Spaß ein. Wir haben uns schon einen Tag vor Eröffnung umgesehen und zeigen einige Highlights.

12.10.2007 Powered by

Schon am Freitag füllen sich die mehr als 25.000 Quadratmeter Veterama-Fläche mit Autos, Teilen, Literatur, Reifen, Werkzeug Modellautos – und natürlich Oldtimer-Fans. Allein diese Komposition ist eigentlich schon die Reise wert. Wo sonst findet man solch eine Ansammlung von auto- und zweiradverrückten Menschen.

Zweierlei fällt in diesem Jahr auf: Erstens scheint der Motorradanteil nochmals gestiegen zu sein und zweitens das indifferente Preisgefüge der angebotenen Klassiker und solche, die es gerne wären. Ein paar Beispiele:

Ungeliebter Jetta in schönem Zustand

So gibt es etwa einen schönen Jetta LX aus dem Jahr 1984 aus erster Hand zu kaufen. 2.000 Euro soll der eher unpopuläre Youngtimer kosten. Dafür bietet er den 1,5-Liter mit 70 PS, ein Schiebedach, Außenspiegel auf der Beifahrerseite, Nebelscheinwerfer und Radio – und einen abgefahrenen grobmaschigen Stoff auf den Sitzen. Gegen ihn spricht wenig, außer ein paar leichten Macken zeigt er sich von außen in gutem Zustand. Nur die Laufleistung von rund 143.000 Kilometern trübt den Blick etwas.

Direkt daneben steht ein Fiesta von 1980 mit 45 PS aus dritter Hand und 45.000 Kilometer auf der Uhr. Der Zustand ist eher der 3- zuzuordnen. Der Preis von 1.950 Euro erscheint da deutlich zu hoch.

Preisanstieg bei Porsche 924

Ein Porsche 924 in weiß zieht die Blicke auf sich. Herr Mogge ist mit ihm auf eigener Achse aus Jesterburg bei Hamburg angereist und schwärmt von seinem Auto. Der 924er ist zwar aus vierter Hand, steht aber sehr gut da. Ein paar Stellen findet das kritische Auge natürlich auch hier. So wurde das Dach und einige andere Stellen nachlackiert. Zum Teil sind auch die Gummis "geweißt". 5.900 Euro möchte Mogge, der seit zehn Jahren Abstinenz mal wieder auf der Veterama ist, für sein Zuffenhausener mit 76.000 Kilometern.

Das schwere Gerät

Florian Walter ist der richtige Mann für Veterama-Besucher, die das richtig schwere Gerät suchen. Er bietet den Deutz F1L von seinem Großvater an. Der Trecker mit Erstzulassung 1951 wird mit viel Zubehör verkauft. Unter anderem einer Bandsäge und einer Schränkmaschine. Walter weist außerdem darauf hin, dass man keine Zulassung benötigt: "Es ist eine selbstfahrende Arbeitsmaschine mit 23 km/h Höchstgeschwindigkeit". 2.500 Euro ruft er für den Deutz auf.

Ein komischer Senator

Auf dem Freigelände steht ein Opel Senator. Auf den ersten Blick eine Hütte, auf den zweiten immer noch. Beim dritten Blick fällt der Blick auf das Preisschild und nun wird es interessant: 4.000 Euro soll er kosten. Nur, warum? Gut, eine Flüssiggasanlage muß man ihm zu Gute halten, aber er hat 302.000 Kilometer auf dem Tacho, ist wie gesagt matt schwarz gerollt, hat Automatik, elektrische Fensterheber und auch sonst eine einigermaßen repräsentative Ausstattung für einen solchen Opel, aber wie kommt der Verkäufer auf 4.000 Euro? Ist der Motorraum vergoldet? Leider konnten wir es nicht herausfinden, aber vielleicht schauen Sie mal vorbei und berichten uns.

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