Das "Wunder von Wolfsburg" nennt VW stolz die Meisterschaft des konzerneigenen Fußballclubs VfL Wolfsburg und ließ die Recken um Trainer Felix Magath, der in der kommenden Saison den Meister in Richtung Schalke verlassen wird, standesgemäß feiern.
Fast 100.000 Fans feierten den Titel bis weit in den Morgen hinein und - wie könnte es standesgemäßer sein in der Autostandt Wolfsburg - mit einem Autocorso.
VW-Aufsichtsrat Piech ließ sich kutschieren
Dabei stellte sich heraus, dass das Fahrzeug-Portfolio des Konzerns durchaus Corso-Qualitäten hatte. VW Eos, Audi TT RS, Bugatti Veyron oder Bentley Continental, die Kicker des VfL Wolfsburg feierten sich und Wolfsburg feierte den VfL.
Selbst VW-Aufsichtsrat Ferdinand Piech ließ es sich nicht nehmen im Cabrio mit Torjäger Grafite und VW Betriebsratschef Bernd Osterloh durch die Menschenmassen zu flanieren.
Meisterfeier im Nobel-Hotel
Wenngleich dem VW-Boss der Trubel doch ein wenig zu viel gewesen scheint - immerhin hätte er schnell ausbrechen können, schließlich steuerte seine Frau den VW Eos durch die feiernde Menge gen Nobelhotel, wo Spieler, Funktionäre und die VW-Prominenz bis spät in die Nacht unter sich feierten.
Im Fuhrpark der Deutschen Fußballnationalmannschaft finden sich deutlich mehr Alternativen als auf dem Rasen. Der Bundestrainer mag es klassisch, Sebastian Schweinsteiger fährt gern auf allen Vieren. Torsten Frings gibt sich sehr sportlich, und Torwart Timo Hildebrand steht auf die Viererkette.