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Villa D'Este 2009

Hochpreisklassiker am Comer See

Villa D'Este 2009 Foto: Sebastian Renz 21 Bilder

Mit einem hochkarätigen Starterfeld feierte der Schönheitswettbewerb sein 80. Jubiläum. 49 Hochpreisklassiker müssen sich dem kritischen Blick der Juroren stellen, die penibel nach Schwachpunkten suchen.

29.04.2009 Sebastian Renz Powered by

Den ganzen Trubel auf dem See - Wasserflugzeuge starten, Helikopter kreisen und Riva-Motoboote quirlen das Wasser auf - übertrifft der Concorso d’Eleganza Villa d’Este locker. 49 Hochpreisklassiker müssen sich am Morgen dem kritischen Blick der Juroren stellen, die penibel nach Schwachpunkten der Pretiosen suchen. Während der Jurypreis jedoch erst am Sonntag vergeben wird, steht der Samstag im Zeichen des großen Schaulaufens auf dem sorgsam gekiesten Catwalk vor dem Hotel.

Die Autos teilen sich in acht Kategorien auf: Bei den offenen Vorkriegsklassikern zeigen sich unter anderem zwei Bentley 4 ¼ Litre, ein Rolls-Royce Phantom, ein Lancia Astura und ein Mercedes-Benz 500K. In der Klasse der geschlossenen Vorkriegsautos treffen zwei Rolls-Royce Phantom neben anderen auf einen Bentley 8 Litre und einen Bugatti 57 S - wobei als großer Favorit für den Gesamtpreis hier auch ein Alfa Romeo 8C 2900B von 1938 ins Rennen geht. Der von Touring karossierte Alfa hat schon letztes Jahr in Pebble Beach gewonnen.

Teilnehmer bei den Vorkriegssportwagen: unter anderen Alfa Romeo 8C 2300, BMW 328 und Auburn 852 Supercharged.

Auch in den anderen Klassen finden sich nur hochkarätige Klassiker. Bei den Internationalen Prestige-Wagen unter anderem ein Alfa Romeo 6C 2500 SS, ein Bugatti 101 und zwei Bentley Continental R - einer von Mulliner eingekleidet, der andere von Park Ward.

Eine eigene Klasse stellen auch die "Echten Modeneser" dar. Hier treffen Maserati, Ferrari und Lamborghini mit A6G/54 GT, 250 GT SWB und 350 GT aufeinander. Auch dabei: der Ferrari 250 GT Lusso von Steve McQueen.

In der Klasse "Internationale Presitigewagen offen" finden sich neben einem Aston Martin DB 2/4 auch ein AC 428. Das Highlight ist jedoch das viertürige BMW 3200 Cabriolet.

Bei den "Rennwagen den frühen Fünfziger" tritt der erste je gebaute Abarth, ein 204 A an. Er trifft auf einen Porsche 356 "Glöckler" – 1952 hatte ihn der Frankfurter Porschehändler selbst mit einer Leichtbaukarosserie versehen lassen.

In der letzten Kategorie, die den seltsamen Namen "Italienischer Stil wird international" trägt, finden sich Autos verschiedener Hersteller, die aber von italienischen Designern entworfen wurden wie ein Jaguar XK 120 Supersonic von Ghia, der nur sechs Mal gebaute Momo Mirage oder der BMW 2800 Spicup.

Eine Reihe von Studien und Conceptcars ergänzt dien Concours. Aston Martin nutzte die Villa d’Este, um den neuen One-77 erstmals öffentlich zu zeigen, Rolls-Royce präsentierte das neue, kleine Modell namens Ghost.

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