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VLN/24h-Projekt Audi TT RS 2012

Das unvollendete vierte VLN-Rennen

Audi TT RS, VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring Foto: SB-Medien 23 Bilder

Mit einer Klassenführung ab Start und Platz zehn im Gesamtklassement begann der vierte VLN-Lauf für den Audi TT RS der FH Köln Motorsport. Ein technischer Defekt brachte jedoch das vorzeitige Aus.

25.06.2012 Anja Wassertheurer Powered by

Gut vier Wochen nach dem 24h-Rennen stand am Nürburgring der vierte Lauf zur Langstreckenmeisterschaft 2012 auf dem Programm. Der befürchtete und nach der Vielzahl der Unfälle bei dem legendären Eifel-Marathon auch zu erwartende Katzenjammer in Sachen Teilnehmerzahlen blieb aus. Über 170 Teams hatten für das Vierstunden-VLN-Rennen genannt. Darunter auch die von sport auto medial begleitete Studenten-Crew des Teams FH Köln Motorsport.

VLN/24h-Projekt Audi TT RS 2012: Das unvollendete vierte VLN-Rennen

An dem von den Kölnern in der VLN eingesetzten Kundensport-Audi TT RS der Klasse SP4T war zwar gleichfalls die ein oder andere technische Instandsetzungsmaßnahme gefragt. Karosserieseitig war der Studenten-Renner jedoch im Gegensatz zu vielen anderen Autos unversehrt über die Runden gekommen. Nun setzten Fahrer und angehende Ingenieure große Hoffnungen auf die 53. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy. Galt es doch ein vorzeitiges Rennende nach rund 15 Stunden Gesamtlaufzeit wettzumachen.

Audi TT RS auf Platz zehn im Gesamtklassement

Entsprechend motiviert ging das Team beim vierten VLN-Rennen zu Werke. Als Startfahrer Adam Osieka das Auto nach knapp anderthalb Stunden an Team-Kollegin Daniela Schmid übergab, lag der 377 PS starke Fronttriebler auf einem hervorragenden zehnten Platz im Gesamtklassement. In der Klasse rangierte der Studenten-Audi TT RS zu diesem Zeitpunkt knapp vor dem von Raeder Motorsport eingesetzten RS mit der Startnummer 269 auf Platz eins.

Motorschaden verhindert Klassensieg

Nach einem exzellenten Boxenstopp seitens des Teams konnte die junge Österreicherin den Vorsprung zu dem Verfolger sukzessive auf knapp zwei Minuten ausbauen. Kurz vor Ende des zweiten Stints ereilte den weiß-roten Audi TT RS auf Platz 13 des Gesamtklassements liegend dann ein neuerlicher Schicksalsschlag: Beim Herausbeschleunigen aus dem Galgenkopf fiel schlagartig der Öldruck ab. Starke Vibrationen am Lenkrad ließen den später diagnostizierten Motorschaden bereits erahnen. Schmid musste den Rennwagen auf der Döttinger Höhe abstellen. Ob der Schaden bis zum am 7. Juli 2012 angesetzten Reinoldus-Rennen behoben werden kann, werden die nächsten Tage zeigen. Ruhe in der anstehenden Klausuren-Phase ist den Studenten der Fahrzeugtechnik jedenfalls nicht vergönnt.

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