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VLN - 4. Lauf der Langstreckenmeisterschaft 2009 am Nürburgring

Manthey-Porsche setzt Siegesserie fort

VLN 4. Lauf 2009 Foto: SB-Medien 69 Bilder

Die Helden der Grünen Hölle kehrten drei Wochen nach dem 24-Stunden-Rennen an den Nürburgring zurück und trafen beim vierten Laufe der BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft wieder aufeinander. Sieger wurde erneut das Team Manthey Racing vor einigen Porsche-Markenkollegen.

13.06.2009 Powered by

Bei der populärsten Breitensportserie Europas beginnt mit der 40. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy das zweite Saisondrittel. Statt des geplanten vier Stunden-Laufs musste allerdings das Rennen nach einem Unfall mit der Roten Flagge unterbrochen werden. In der Addition beider Rennabschnitte siegte Marcel Tiemann und Arno Klasen im Porsche 911 GT3 RSR.

VLN - Vorschau 5. Lauf der Langstreckenmeisterschaft 2009: Biela, Stuck und Bernhard wieder am Start 3:46 Min.

Porsche-Quartett an der Spitze
 
Neben dem dritten Saisonsieg für das Team Manthey konnte Tiemann mit dem Triumph seine Führungsposition in der Fahrerwertung ausbauen. Das Erfolgsgeheimnis des gebürtigen Hamburgers lautet: "Eine gute Taktik, sehr kurze Standzeiten bei den Boxenstopps und eine geringe Fehlerquote beim Fahrzeug, dem Team und schließlich uns Fahrern." Für seinen Mitstreiter Klasen war es der 20. Gesamtsieg in der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring.
 
Die Positionen zwei und drei gingen an die Alzen-Brüder. Jürgen Alzen, Christian Menzel und Dominik Schwager belegten im Porsche 911 GT3 mit einem Rückstand von 2:48.844 Minuten Platz zwei. Das Podium komplettierten Uwe Alzen und Lance David Arnold im schnellsten Cup-Porsche. Ein Beweis, dass auch von der Leistung unterlegene Fahrzeuge in der VLN vorne mitfahren können. Des Weiteren ist der Geldeinsatz nicht ausschlaggebend für einen Sieg, wie Ex-DTM-Pilot Alzen feststellt: „Mit einem Auto, was rund ein Drittel von dem kostet, was unsere Mitbewerber auffahren, auf das Podium zu kommen, ist aller Ehren wert“
 
Komplettiert wurde die Porsche-Spitze mit dem Manthey-GT3 von Armin Hahne und André Krumbach auf Platz vier. Die schnellste Rennrunde mit 8:16,036 Minuten fuhr Thomas Mutsch im Ford GT von Raeder-Motorsport, der zwei Runden vor Rennende nach einem Unfall ausfiel.

Für eine Rennunterbrechung in Runde 13 sorgte der schwere Unfall von Michael Schneider. Sein Porsche 911 GT3 durchbrach im Streckenabschnitt Kallenhard die Streckenbegrenzung und rutschte einen Abhang hinunter. Der Fahrer war unmittelbar nach dem Vorfall ansprechbar und beklagte keinerlei Schmerzen, wurde allerdings zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus eingeliefert. Aufgrund des unwegsamen Terrains erwies sich die Bergung des Wracks als schwierig, so dass ein Neustart erst nach rund zwei Stunden möglich wurde. Da in der Addition beider Rennabschnitte eine Gesamtdistanz von 3:19:46,283 Stunden zurückgelegt wurde, geht der vierte Lauf des Jahres mit vollen Punkten in die Wertung ein.

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