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VLN, 5. Lauf

Erster Saisonsieg für Manthey

Foto: VLN

Zwei Teams aus Meuspath am Nürburgring dominierten den fünften Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft. Bei Manthey-Racing ist endlich der Knoten geplatzt. Aus einem Test für das 24 Stundenrennen wurde ein Gesamstsieg.

28.05.2007 Powered by

Timo Bernhardt und Romain Dumas fuhren im Porsche 911 GT3 RSR zum ersten Sieg in der Saison 2007. Nach 4:00:39.120 Stunden überquerte Dumas bei seinem zweiten Rennen auf der Nürburgring Nordschleife vor 24.000 Zuschauern als Sieger die Ziellinie. Auf Platz zwei wurden Marcel Fässler und Robert Lechner im Aston Martin DBRS9 von Phoenix Racing mit einem Rückstand von 2:36.428 Minuten abgewinkt.

Das vorerst letzte Rennen mit ihrem erfolgreichen BMW M3 krönten Michael Bäder, Tobias Hagenmeyer und Markus Gedlich als Drittplatzierte. Das Trio plant für die zweite Saisonhälfte den Einsatz eines BMW Z4 M-Coupé.

Kurzes Viper-Feuerwerk

Von Platz fünf aus gestartet übernahm Patrick Simon in der Dodge Viper GTS-R von Zakspeed-Racing noch auf dem Grand-Prix-Kurs die Führung und fuhr in 8:29.860 Minuten die schnellste Rennrunde. Das Feuerwerk an der Spitze des Feldes war jedoch nur von kurzer Dauer. Nach zwei Runden steuerte Simon unplanmäßig die Box an, das Rennen warnach sieben Umläufen vorzeitig beendet.

Das Manthey-Duo übernahm die Führung und lieferte sich rundenlang einen spannenden Dreikampf mit Jürgen Alzen und Chris Mamerow im Porsche Cayman und Fässler/Lechner im Aston Martin. Nach 17 Runden musste Alzen-Motorsport dann ebenfalls nach einem technischen Defekt die Segelstreichen.

Die drittplatzierten Bäder/Hagenmeyer/Gedlich profitierten von einem unplanmäßigen Stopp des Schubert-Trios Claudia Hürtgen, Johannes Stuck und Richard Göransson. Nach einem Ausritt neben die Strecke parkte Göransson das BMW Z4M-Coupé an der Hohen Acht, um die Kühleröffnungen zu säubern. Dabei büßte er rund zwei Minuten ein, der Rückstand auf die Drittplatzierten betrug am Ende 1:50.387 Minuten.

Timo Bernhard: "Besonders wichtiger Sieg"

"Unser Sieg freut mich besonders für das Manthey-Team“, sagte Timo Bernhard nach dem Rennen. "Nach vier Rennen ohne zählbares Ergebnis war dieser Erfolg zwei Wochen vor dem 24-Stunden-Rennen besonders wichtig und gibt uns Selbstvertrauen.“

Ursprünglich hatte Treamchef OlafManthey das 47. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen nur als Testeinsatz nutzen wollen. "Aus dem Test wurde dann ein Rennen, denn wir haben bereits bei Testfahrten am Freitag große Fortschritte erzielt“, erklärte Manthey. "Ich hoffe, dass dies für uns die Initialzündung war, und wir auch nach dem 24-Stunden-Rennen in der zweiten Saisonhälfte noch Siege einfahren werden.“ Die Truppe aus Meuspath am Nürburgring durfte gleich zwei Mal jubeln - auf Platz fünf feierten Armin Hahne und Christian Haarmann ihre erste Zielankunft im Porsche 911 GT3 MR. Ex-DTM-Fahrer Hahne hatte in der Saison 2007 bis zu diesem Lauf nicht eine Runde im Rennen absolviert.

Robert Lechner: "Generalprobe super gelaufen"

Ebenfalls als Testeinsatz für den Langstreckenklassiker tituliert, zeigte der bullige Aston Martin DBRS9 von Phoenix Racing Aston MartinAustria in dem Rennen über vier Stunden, was in ihm steckt. "Unsere Generalprobe ist super gelaufen“, sagte Sportwagen-Spezialist Robert Lechner. „Das Ergebnis motiviert das ganze Team und zeigt, welches Potential in dem Auto steckt.“

Ihren Abschied vom schnellen, aber betagten BMW M3 feierten Bäder/Hagenmeyer/Gedlich mit ihrer dritten Podiumsplatzierung 2007. "Wir waren in diesem Jahr absolut überrascht, wie konkurrenzfähig unser BMW nach wie vor ist“, so Tobias Hagenmeyer. "Das heutige Ergebnis ist gut, mit dem Rennverlauf sind wir hingegen nicht zufrieden. Wir haben unterschiedliche Dinge ausprobiert, erst im letzten Stint hat bei Michael dann alles gepasst. Vielleicht wäre heute mehr drin gewesen.“

Mäder und Renger im Honda S2000 übernehmen Führung

Andreas Mäder und Reinhold Renger sind die Halbzeitmeister der Saison 2007. Souverän und mit einer fast schon beängstigenden Standfestigkeit fuhr das Duo im Honda S2000 zum dritten Klassensieg in der Saison 2007. Seit dem 24-Stunden-Rennen 2006 hatten Mäder/Renger keinen technischen Defekt mehr zu verzeichnen.

"Ein tolles Gefühl, als Führende in dieSommerpause zu gehen“, freute sich Mäder. Die Vorjahresmeister Mario Merten und Wolf Silvester , die bis zum fünftenLauf die Tabellenführung inne hatten, fielen nach einer Kollision im Streckenabschnitt Wehrseifen bis auf Platz 14 in der Klasse der VLN-Serienwagen bis 1.850 ccm Hubraum zurück.

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