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VLN Crashs, Lauf 3

Audi R8 LMS ultra fängt Feuer

VLN, Nürburgring, Audi R8, Phoenix Racing, Tankstopp, Feuer, 26.04.2014 Foto: Robert Kah 65 Bilder

Beim dritten Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft 2014 kam es in der Boxengasse zu heiklen Zwischenfällen. Auf der Strecke wurde hart gekämpft, was ebenso zu Blechschäden führte.

29.04.2014 Andreas Haupt Powered by

Knapp eine halbe Stunde vor Rennende des 3. VLN-Laufs 2014 überschlugen sich die Ereignisse. Der Audi R8 LMS ultra von Christopher Haase, Laurens Vanthoor und Christian Mamerow steuerte zum Splash-and-Dash, ein kurzer Stopp, bei dem keine Räder gewechselt werden, sondern lediglich getankt wird, an die Box. Doch der routinemäßige Zwischenhalt entpuppte sich als Gefahr. Der Audi R8 LMS ultra fing Feuer. Die Mechaniker und VLN-Einsatzkräfte, die schnell an der Gefahrenstelle eintrafen, brachten den Brand glücklicherweise binnen Sekunden unter Kontrolle. Zeit zum Durchschnaufen blieb keine.

Auch Ferrari fängt Feuer

Kaum war der Qualm etwas verflogen, brannte schon das nächste Auto. Neben dem Audi erwischte es den Ferrari 458 Italia vom Team Racing one beim Tanken. "Beim Abziehen der Tankkanne hat diese nicht korrekt geschlossen und dadurch sind etwa 5 Liter Benzin ausgetreten, die sich beim Losfahren entzündet haben. Zwar stand der Wagen selber nicht in Flammen, aber alle Feuerlöscher waren sofort auf das Auto gerichtet. Danke an alle Helfer vor Ort für die schnelle Reaktion!", sagte Teamchef Martin Kohlhaas.

"Leider sind 2 unserer Mechaniker bei dem Unfall verletzt worden. Beiden geht es den Umständen entsprechend wieder besser. Theoretisch hätte der Ferrari weiterfahren können, aber wir haben ihn nach dem Vorfall sofort stehen lassen. Die Beschädigungen an dem Wagen begrenzen sich auf das Löschpulver. Wir sind daher guten Mutes, beim nächsten VLN-Lauf wieder am Start zu sein und wünschen bis dahin unseren beiden Jungs weiterhin gute Besserung."

Crashs auf der Strecke

Parallel wie bei den ersten beiden Wertungsläufen kam es auf der Nürburgring-Nordschleife wieder zur diversen Blechschäden. So verlor ein Renault Clio CUP, pilotiert von Mathias Schläppi und Holger Goedicke, seine Frontschürze. Ebenso an der Fahrzeugfront beschädigt, zeigte sich der Aston Martin Vantage V8 GT4 mit der Startnummer 189. Einen Zwischenfall zu verdauen, hatte auch der Kremer-Porsche. Bereits am Freitag brach an dem Rennwagen im Abschnitt Karussel die Felge.

Einen spektakulären Crash musste der Wochenspiegel-Porsche 911 GT3 in der letzten Rennrunde überstehen. Vorausgegangen war ein harter Kampf mit einem BMW Z4. "Kaum fuhr mir der BMW ins Auto, war ich nur noch Passagier und hatte nicht die geringste Chance, die Einschläge in die Leitplanke zu verhindern", sagte Pilot Georg Weiss, der den schweren Unfall mit einer Geschwindigkeit von über 200 km/h unverletzt überstanden hatte. "Ich bin richtig sauer, denn die Kollision war völlig unnötig und hat uns um die verdienten Lorbeeren kurz vor Querung der Ziellinie gebracht. Hinzu kommt ein massiv zerstörter Rennwagen."

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