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VLN-Diskussion um Code 60

Eine Frage des Respekts

Impressionen - VLN Nürburgring - 2. Lauf - 12. April 2014 Foto: Stefan Baldauf / Robert Kah 64 Bilder

In der VLN-Langstreckenmeisterschaft geht es in der Saison 2014 härter zu denn je. Unsere VLN-Reporterin Bianca Leppert kommentiert die Diskussion um den Code 60.

01.08.2014 Bianca Leppert Powered by

Die VLN erlebt einen Shitstorm. Mag sein, dass einige Teilnehmer diesen Ausdruck für wüste Beschimpfungen im Internet nicht mal kennen. Charakteristisch: Die aggressiven und attackierenden Diskussionen lösen sich vom ursprünglichen Thema ab. Welches das war? Gegenseitiger Respekt auf und neben der Rennstrecke. Und den haben viele vergessen.

Keine Frage, die Verzögerung des 5. VLN-Rennens der Saison 2014 um zwei Stunden war kein Musterbeispiel an Professionalität. Aber wenn man kurz zuvor von vielen Teilnehmern hört, Gerechtigkeit in der Diskussion um den Code 60 herrsche erst, wenn härter durchgegriffen wird, dann musste die Rennleitung ein Zeichen setzen.

Rufe nach Abschaffung des Code 60 abstrus

Wäre man abermals eingeknickt, hätten hinterher alle gelacht - und sich beim nächsten Mal wieder nicht daran gehalten. Karl Mauer, der in der VLN bis zu seinem Rücktritt zuständig für Marketing, Sponsoring und Medien war, hat sich für die Verzögerung entschuldigt und versprochen, man mache es beim nächsten Mal besser. Eine ehrliche Antwort. Ob das Auto von Uwe Alzen nun zu schnell war, kann man als Außenstehender nicht beurteilen. Aber ist es das richtige Zeichen, bockig zu sein?

Die Frikadelli-Truppe hat die Strafe akzeptiert, ist als Letzter der Startgruppe losgefahren - und hat den Sieg geholt. Die Rufe nach Abschaffung des Code 60 klingen für mich abstrus. Wie soll die Sicherheit der Streckenposten garantiert werden, wenn man es nicht mal schafft, sich an Regeln zu halten? Es gibt in beiden Lagern Verbesserungsbedarf, keine Frage. Sich aber nur als "Kunde" der VLN zu sehen, der enttäuscht wurde, finde ich schwierig. Denn letztlich sind für die Regelverstöße genau diese "Kunde" verantwortlich. Und wenn sie dadurch andere Teilnehmer mit reinziehen, sind wir wieder beim Thema: Respekt.

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