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Volkswagen Wörthersee Amarok V6 TDI

Power-Pickup mit 272 PS

VW Amarok Wörthersee V6 TDI 2013 Foto: Volkswagen 10 Bilder

VW kommt in diesem Jahr mit einem scharf gemachten Amarok-Pickup an den Wörthersee. Unter der Haube: der lang ersehnte V6-TDI.

10.05.2013 Torsten Seibt Powered by

Noch bevor der VW Amarok auf den deutschen Markt kam, war der Ruf der Fans nach einem standesgemäßen Top-Motor für den neuen Pickup laut geworden. Schließlich bot und bietet die Klassenkonkurrenz neben den Basis-Aggregaten der 2,5-Liter-Klasse auch große Maschinen mit drei und mehr Liter Hubraum.

Wörthersee-Amarok kommt mit Dreiliter-V6

Bei VW muss bis heute ein Zweiliter-Vierzylinder alle Ansprüche erfüllen, als Single-Turbo für die Basis und mit 180-PS-Biturbo für die leistungshungrige Kundschaft. Der Ruf nach einem Dreiliter-Motor verhallte bislang ungehört, obwohl Volkswagen dazu nur ins Regal greifen müsste: dort würde der Dreiliter-V6 aus dem Touareg liegen, der das große Wolfsburger SUV mit 245 PS binnen 7,6 Sekunden auf Tempo 100 katapultiert.

Kostengründe werden stets ins Feld geführt, wenn wir Volkswagen-Verantwortliche auf das Thema ansprechen. Auf dem Weltmarkt seien die erwartbaren Stückzahlen bescheiden, der Aufwand für Erprobung, Abstimmung und Homologation zu hoch. Für das Wörthersee-Treffen, bei dem die Tiefer-Breiter-Schneller-Fraktion alljährlich Unmengen an Bier und Gummi vernichtet, nahm man nun allerdings doch etwas Geld in die Hand.

Heraus kam ein Showcar, dem wir Tieferlegung, Tuningschweller und wüst geschürzte Lippen nachsehen wollen, denn unter der Haube lauert der lang ersehnte Wunschmotor. Im Showcar, einem Single-Cab-Amarok, darf der 3.0l-V6-TDI allerdings dickere Backen machen als im Porsche Cayenne: 272 PS werden als Maximalleistung angegeben. Wie im Touareg wird die Leistung und das bärige Drehmoment (600 Newtonmeter) von einer Achtstufen-Automatik verwaltet. Nullhundert: 7,9 Sekunden.

Unter acht Sekunden auf 100

Das ist ein Wort für einen Zweitonner-Pickup, weshalb wir auch nur unkommentiert zu Protokoll geben, dass der Wörthersee-Amarok um 80 Millimeter tiefergelegt und um 60 Millimeter verbreitert wurde. Auch über die 22-Zoll-Räder, die mit 295/35er Gummistreifen bespannt sind, wollen wir an dieser Stelle höflich schweigen.

Gut in der Serie vorstellen könnten wir uns dagegen die Bi-Xenon-Scheinwerfer und die LED-Heckleuchten des Wörthersee-Amarok. Auch die 760 Watt starke Stereo-Anlage mit 500-Watt-Subwoofer würde sicher Anklang finden. Vor allen Dingen aber der V6-Diesel, den zumindest auf dem europäischen Markt sicher nicht wenige Kunden herbeisehnen.

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