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Polestar wird neue Marke für Elektro-Sportwagen

Eigene Autos ohne Volvo-Logo

Volvo Polestar Foto: Polestar

Volvo hat bekannt gegeben, dass die bisherige Performance-Abteilung Polestar zu einer eigenständigen Marke werden soll. Unter dem Label werden fortan elektrifizierte Sportwagen erscheinen. Ohne Volvo-Emblem.

26.06.2017 Patrick Lang 1 Kommentar

Polestar wird nicht länger nur Performance-Pakete für Volvo-Modelle produzieren, sondern soll eine eigenständige Sportwagen-Marke werden, die auch Elektromodelle baut. Aber: Was nach einer Trennung klingt, ist eigentlich keine.

Jonathan Goodman wird Chef bei Polestar

Auch als selbstständiger Hersteller verbleibt Polestar in der Volvo Car Group und bekommt zudem mit Thomas Ingenlath den bisherigen Vize-Chefdesigner des schwedischen Herstellers an die Spitze. Auch Jonathan Goodman aus der Corporate Communication-Abteilung wechselt mit zu Polestar.

Jonathan Goodman, Volvo, Polestar Foto: Volvo
Jonathan Goodman wird Chief Operating Officer bei Polestar - vorher war er in der Kommunikations-Abteilung bei Volvo.

Die sportliche Ausrichtung bleibt Polestar erhalten, als neue Marke verlegt sich die Entwicklung und Produktion jedoch ausschließlich auf Elektroautos. „Wir können mit Polestar weltweit High-Performance-Elektroautos in allen Marktsegmenten anbieten“, erklärt Volvo-Chef Håkan Samuelsson.

Seit Juli 2015 ist Polestar eine hundertprozentige Volvo-Tochter und auch weiterhin soll es Ausstattungs-Pakete für Volvo-Modelle geben. Abseits davon erscheinen eigene Autos ohne das Logo des schwedischen Herstellers. In Bezug auf Technologie und Konstruktion sollen jedoch bestehende Synergien genutzt werden.

Genauere Angaben zu den geplanten Modellen und der Organisations-Struktur gibt es im Herbst 2017. Ursprünglich geht Polestar als Volvo-Bestandteil auf „Polestar Racing“ zurück, die heute unter dem Namen „Cyan Racing“ in der WTTC firmieren.

Volvo Iron Knight vs S60 WTCCRace-Truck fordert Tourenwagen

Die ersten straßentauglichen Concept-Modell in Kooperation mit Volvo gab es 2010. Als erstes Performance-Modell erschien der Volvo S60 zwei Jahre später.

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Neuester Kommentar

ziemlich schräg, aber äusserst interessant, was Volvo vor hat.
schräg, weil "sportwagen" und "Volvo" bisher zwei begriffe waren, die überhaupt nichts miteinander zu tun hatten.
wobei, in den einzigen zitat im artikel redet Samuelsson von "High-Performance-Elektroautos", was nicht gleich "elektrische sportwagen" bedeutet, ich weiss nicht ob woanders die rede von sportwagen war, oder ob das nur die mittlerweile übliche "poetische freiheit" der AMS ist.
denn, obwohl der ganze Geely konzern sehr eindeutig richtung e-autos positioniert ist, und die ein-motor-politik von Volvo eindeutig in derselbe richtung geht, im moment hätten elektro-sportwagen so gut wie keine kontaktpunkte, technologietransfer oder synergieeffekten mit der aktuelle, oder demnächst zu erwartende modellpalette des konzerns.
so wird die frage sein, ob Polestar die e-technologische speerspitze des konzerns werden soll, oder eher ein marketingskonstrukt, unter der großserien-e-technik steckt.
im moment ist es auch so, dass Volvo keine ernsthaft sportliche version im programm hat, die fahrdynamik beschränkt sich auch bei den Polestar-versionen zum grossteil auf die längsrichtung, und der 2.0 l motor ist zwar noch als 400 PS-version angekündigt worden, aber auch damit absolut nicht ausreichend, um die ernsthaft sportliche konkurrenz (M, AMG, RS) als ziel zu haben, eigentlich nicht einmal wirklich für die halbsportliche versionen darunter.
selbst bei einen XC90 T8 ist der hubraummangel nicht wirklich befriedigend elektrisch wettgemacht worden, und was für einen XC90 noch ausreichend ist, wäre bei kleinere, also ursprünglich leichteren, und deutlich sportlichere modellen einfach untragbar.
sprich, ein S60 müsste, um antriebsseitig mit einen M3 zu konkurrieren, schon ein paar zentner batterien mitschleppen, die ihn wiederum sportlich von vornherein disqualifizieren würden, und das wäre keine allzugute prämisse um eine neue sportwagenmarke unter derselbe name zu etablieren.
das noch übliche elektro-sportlichkeit-dilemma also, es wird interessant zu sehen wie Volvo und Polestar darauf antworten wollen, ob mit leere marketingsversprechen oder tatsächlich eier-, also technische kompetenz und einen eigenen weg zeigend.

naja... 2. Juli 2017, 16:54 Uhr
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