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Volpe startet 2013 für knapp 7.000 Euro

Flügeltürer-E-Auto von Zagato rennt 105 km/h

Volpe Elektroauto Foto: Volpe 17 Bilder

Der Stadtwagen Volpe ist so kompakt, dass man mit ihm sogar direkt bis an den Schreibtisch fahren kann - zumindest im Werbevideo.

07.05.2012 Dina Dervisevic

Wenn die italienische Firma Volpe ihr gleichnamiges elektrisches Stadtauto 2013 in den Handel bringt, hat es das Zeug zum kleinsten Pkw der Welt.

Der Zweisitzer ist nach Angaben des Mailänder Unternehmens nur 2,20 Meter lang, exakt einen Meter breit. So kann der Volpe einfach mit der Schnauze voran in so ziemlich jede Parklücke manövriert werden. Beim Aus- und Einsteigen gibt es dank der beiden Flügeltüren auch keine Probleme, wenn es rechts und links mal eng werden sollte. Der hintere Fahrgast sitzt ähnlich wie bei einem Motorroller dicht hinter dem Fahrer und muss seine Beine links und rechts neben dem Fahrersitz platzieren.

Volpe 1:14 Min.

Elektroauto Volpe wiegt 350 Kilogramm

In der leichtesten Variante wiegt der Kleine gerade einmal 350 Kilogramm. Angetrieben wird er je nach Modellversion von Elektromotoren mit 4 kW, 8 kW oder 12 kW, die Geschwindigkeiten bis 105 km/h erlauben. Zur Wahl steht das Elektroauto in vier Ausstattungsvarianten: Die Variante Globo ist die leichteste und rollt mit einem 4-kW-Motor an, ABS und ESP sind optional, Soundsystem mit Bluetooth-Schnittstelle ist Serie, der Preis beläuft sich auf 6.950 Euro. In der Variante Goal kostet der Volpe 7.950 Euro, bietet dafür aber auch statt 70 Kilometer bis zu 380 Kilometer Reichweite.

Der Volpe Graffio kostet ab 8.950 Euro, wird mit einem 8-kW-Motor geliefert, während der Volpe Guru 12-kW Leistung vorweisen kann und ab 9.950 Euro kostet. Beim Guru kommen im Gegensatz zu den anderen drei Varianten vier statt nur zwei Radnabenmotoren zum Einsatz.

Erd- oder Flüssiggas als Range Extender

Um die Reichweite zu erhöhen, gibt es das Elektroauto Volpe optional auch mit einem Range Extender. Dann baut Volpe einen Generator ein, der mit Erd- oder Flüssiggas betrieben wird und mit einer Tankfüllung Strom für rund weitere 300 Kilometer erzeugt.

Der Innenraum ist zweifarbig gestaltet, wobei Dekorleisten und Elemente am Sitz sowie am Lenkrad aus Kork zum Einsatz kommen. Das Cockpit ist nicht auffallend futuristisch gestaltet: Klassische Tasten für Warnblinker, Licht, Nebelschlussleuchten und Belüftung sind schnell gefunden. Die Anzeige vor dem Lenkrad setzt sich aus einem digitalen Bildschirm für den Batteriestatus und einem klassischen Rundinstrument für die Geschwindigkeitsanzeige zusammen. Außerdem gibt es Schnittstellen und Halterungen für ein Smartphone und ein Navigationssystem.

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