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Volvo-Chef Stefan Jacoby

Volvo wird höher positioniert

04/11 Volvo Concept Universe, Shanghai Auto Show Foto: Volvo 21 Bilder

Volvo-Chef Stefan Jacoby will durch eine höhere Positionierung der Marke Volvo das von Unternehmensmutter Geely gesteckte Ziel erreichen, den Absatz bis 2020 auf 800.000 Fahrzeuge im Jahr zu erhöhen.

29.06.2011

"Wir werden die Marke künftig höher positionieren, Volvo wird noch feiner werden, die Fahrzeuge erhalten eine noch höhere Wertigkeit", kündigte Jacoby im Gespräch mit auto motor und sport an. "Letztes Jahr haben wir den S60 und den V60 auf den Markt gebracht und ein Plus von rund zwölf Prozent erzielt, und dieses Jahr liegen wir 20 Prozent über dem Vorjahr. Wir fassen in China gut Fuß. Volvo ist profitabel. Wir sind auf dem richtigen Weg zu den 800.000."

Europa soll die Hälfte des künftigen Absatzes bringen. "Unser Ziel sind zwei Prozent Marktanteil in Europa, also 300.000 Stück plus 100.000 allein in Skandinavien." Auch in den USA, wo Volvo früher sehr stark war, will Jacoby zu alter Stärke zurückfinden. "In den USA – das ist unsere größte Baustelle – wollen wir auf 100.000 Autos kommen." Zuletzt setzte Volvo in den Staaten mit 53.949 Einheiten nur gut die Hälfte ab. Jacoby deutet an, dass Volvo mit einer amerikanischen Fertigung die Absatzzahlen nach oben bringen will. "Ein Lösungsansatz wäre, in den USA ein Auto für die gesamte Welt zu bauen."

Volvo sucht Kleinwagenpartner

Weitere 100.000 Fahrzeuge will Volvo in Südamerika, Australien und Japan absetzen. "Zusammen mit 200.000 in China sind wir dann bei insgesamt 800.000 Autos im Jahr 2020." Um diese Ziele zu erreichen, will Volvo die Autos nicht nur höher positionieren. Im Kleinwagensegment sucht Volvo zudem nach einem neuen Partner, der die Lücke der Kooperation mit Ford ausfüllt. "Wir werden uns in den unteren Segmenten einen Partner suchen. Bis 2017/2018 ist das noch Ford, in Zukunft ein anderer."

Im Oberklassen-Segment gibt es laut auto motor und sport zudem erste Planungen für eine Luxuslimousine oberhalb des S80 L. Sie soll auf der neuen, flexiblen Fahrzeugarchitektur SPA (scalable platform architecture) basieren.

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