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Volvo Hot Rod

Hot Rod Jakob - heißer Schwede

Foto: Volvo 14 Bilder

Leif Tufvesson, autobegeisterter Designer aus Schweden, verwirklicht sein Ideal vom Volvo-Hot Rod. Er kombiniert altes Aussehen mit neuesten Materialien, klassische Hot Rod-Linien mit moderner Technik - und kreiert einen Traumroadster.

02.01.2011 Kai Klauder Powered by

Hot Rod orientiert sich am ersten Volvo

Tufvesson ist kein Unbekannter in der Automobilszene: Er arbeitete 16 Jahre lang bei Volvo im Concept-Center, wechselte für sechs Jahre zum Supersportwagenbauer Koenigsegg und machte sich danach mit seiner Firma Caresto selbständig. Seitdem beglückt er die Hot Rod-Gemeinde mit seinen exklusiven Kreationen und wurde schon mehrfach dafür ausgezeichnet.

Gute Verbindungen zu Volvo bestehen immer noch, und so präsentierte er im Göteborger Volvo-Museum sein neuestes Werk: den Hot Rod Jakob - ein im Design stark an den ersten Wagen der Firma vom Typ ÖV4 angelehntes Einzelstück. Der auch "Jakob" genannte ÖV4 von 1927 stand allerdings nur beim Aussehen Pate. Gefertigt wurde der Hot Rod mit modernsten Materialien und aktueller Volvo-Technik.

Aufs Wesentliche reduziert

Das Chassis besteht aus Kohlfaser, die Karosserie wurde aus Aluminiumblechen gedengelt – beides sorgt für niedriges Gewicht. Für den Antrieb wählte Tufvesson ein 265 PS starkes Volvo T5-Aggregat mit Turboaufladung, das von einem Hilfsrahmen aus Stahl getragen wird und wahlweise mit Benzin oder Ethanol betrieben werden kann. Die Kraft wird von einem Fünfganggetriebe aus dem Volvo 960 auf die Hinterräder übertragen.

Die geschmiedeten AEZ-Felgen im klassischen Radialspeichen-Design sind vorne neun Zoll breit und haben 22 Zoll Durchmesser. Hinten messen sie zehn mal 22 Zoll. Riesige Bremsscheiben im Format 450 mm vorne und 515 mm hinten, die von je zwei Vierkolben-Festsätteln in die Zange genommen werden, sorgen für angemessene Verzögerungswerte. Dem Hintermann wird der Tritt aufs Bremspedal formvollendet durch LED am freiliegenden Differential angezeigt – wie in der Formel 1.

Im Innenraum verwöhnt hellbraunes, perforiertes und handgenähtes Leder auf der Sitzbank, die durch vertikale Ziernähte optisch auf alt getrimmt wurde. Maximal zwei Personen können auf der durch den breiten Kardantunnel und eine leichte Einbuchtung getrennten Sitzmulden Platz nehmen. Vom Fahrspaß lenkt hier nichts ab: Nur ein Rundinstrument, ein schlichtes Zweispeichenlenkrad (aus dem Volvo P1800) und der verchromte kurze Schalthebel – mehr ist nicht drin. Und der Kofferraum beschränkt sich auf einen kleinen Lederkoffer zwischen den Vorderrädern.

Weitere Information auf www.caresto.se

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