Wenn der neue S60 2010 auf den Markt kommt, werden seine Linien fließender ausfallen als bisher. Vorbei scheinen die Zeiten der harten Kanten bei den Schweden zu sein, jedoch ohne die Identität der Marke zu verleugnen.
Auch insgesamt wandelt sich die Limousine vom klassischen Stufenheck-Erscheinungsbild hin zum viertürigen Coupé. Der Dachschwung wird eleganter und geht fließend in das knackige Heck über. Auch die ehemals deutlich ausgeprägten Schultern wurden nun harmonischer integriert. Die Scheinwerfer strecken sich, ziehen sich bis in weit in die Kotflügel hinein.
Lange Mittelkonsole aus Glas
Fließend gibt sich auch die neue Mittelkonsole im Innenraum. Rund 1,60 Meter lang erstreckt sie sich scheinbar freischwebend von der Armaturentafel bis zu den Rücksitzlehnen.
Besonders daran ist die Ausführung in Kristallglas, bei der die Glasmanufaktur Orrefors ihr Know-How beisteuerte. So trägt die durchsichtige Konsole trotz ihrer wuchtigen Erscheinung zum luftigen Innenraum bei.
Doch nicht nur optisch soll die Mittelklasse-Limousine künftig ganz oben im Segment mitmischen: Auch beim Thema Sicherheit zeigt sich die Studie bereits von seiner innovativen Seite. So erhält das Volvo S60 Concept ein neuartiges Kollisionswarnsystem zum Fußgängerschutz, das helfen soll, den Zusammenprall mit einem Fußgänger zu verhindern. Außerdem kommen neue Motoren zum Einsatz, mit deren Hilfe Verbrauch und CO2-Emissionen um rund 20 Prozent gesenkt werden sollen. Herzstück des in Detroit vorgestellten S60 Concept ist ein 1,6-Liter-Vierzylinder-Benziner, der es auf 180 PS bringt und sich mit 5,0 Litern auf 100 Kilometern begnügt, was einem CO2-Wert von 119 Gramm pro Kilometer entspricht. Den sportlichen Anspruch des Conceptcars sollen 20-Zoll-Räder mit sieben Speichen, kombiniert mit Niederquerschnittreifen unterstreichen. Die bronzefarbenen Bremssättel sind darüber hinaus auf die Außenlackierung abgestimmt.




