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Volvo S60-US-Rückruf

Öldrucksensor verursacht Probleme

Volvo S60 Foto: Volvo 26 Bilder

Volvo muss in den USA mehrere tausend Fahrzeuge seines Modells S60 in die Werkstatt beordern. In Deutschland sind nur wenige Re-Importwagen betroffen.

07.01.2014 Andreas Haupt

Der schwedische Automobilhersteller Volvo ruft in den USA über 30.000 Modelle seines Volvo S60 zurück. Bei den betroffenen Mittelklasse-Limousinen wird ein zu niedriger Ölstand dem Fahrer nicht wie üblich über eine Warnlampe im Display angezeigt. Grund hierfür ist ein Software-Konfigurationsfehler.

Motorschaden droht beim S60

Der Produktionszeitraum der betroffenen S60-Modelle, die mit einem Fünfzylinder-Motor ausgestattet sind, erstreckt sich laut US-Behörden vom 22. Juni 2010 bis zum 14. Mai 2012. Ein zu niedriger Ölstand könnte zu einem absterben des Motors während der Fahrt führen. Im schlimmsten Fall droht ein Motorschaden.  

In Deutschland sind 66 Wagen von der Rückruf-Aktion des S60 (Modelljahr 2011 - 2012) betroffen. Hierbei handelt es sich ausschließlich um Fahrzeuge, die aus den USA importiert worden waren. Ob die Probleme wie in den USA nur bei einer bestimmten Motorisierung auftauchen, lässt sich nach Angaben von Volvo Deutschland nicht eingrenzen.

Das Kraftfahrt-Bundesamt möchte Volvo in Kürze informieren. Für die Reparatur, bei der eine neue Software ins Fahrzeug geladen wird, veranschlagt der Hersteller 18 Arbeitsminuten.

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