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Volvo schreibt rote Zahlen

Schweden mit Millionen-Verlust

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Der schwedische Personenwagen-Hersteller Volvo Cars hat wegen zunehmender Kaufzurückhaltung im ersten Halbjahr rote Zahlen geschrieben.

05.09.2012 dpa

Das zum chinesischen Geely-Konzern gehörende Unternehmen verbuchte Angaben vom Mittwoch (5.9.) zufolge einen Nettoverlust von 254 Millionen Kronen (30 Mio Euro). Im Vorjahreszeitraum hatte Volvo noch einen Gewinn von 1,2 Milliarden Kronen eingefahren.

Der Umsatz stieg um 3,9 Prozent auf 65,3 Milliarden Kronen. Die Zahl abgesetzter Wagen sank um 4,1 Prozent auf 221.309. In fast allen wichtigen Märkten bekam Volvo die Zurückhaltung der Kunden zu spüren. In Europa schrumpfte der Absatz um 9,1 Prozent. In Deutschland steigerte sich der Absatz um 2,1 Prozent auf 17 345 Autos.
 
Der deutsche Konzernchef Stefan Jacoby teilte in Göteborg mit: "Wir müssen uns daran gewöhnen, dass wir in einem nicht berechenbaren globalen Geschäftsklima agieren." Die europäischen Märkte hätten sich weiter nicht vom Einbruch 2007 und 2008 erholt.
 
Volvo Cars wird unabhängig vom Nutzfahrzeughersteller Volvo AB betrieben und wurde 2010 vom US-Konzern Ford an Geely verkauft. Im kommenden Jahr soll die erste Fabrik in China eröffnet werden. Dort peilt Volvo einen jährlichen Absatz von 200.000 Autos an. Im ersten Halbjahr setzten die Schweden in China 21.378 Wagen ab.

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