Das teilte der schwedische Autohersteller in Göteborg mit. Anders als bei bisherigen Forschungsansätzen untersucht Volvo nicht den Fahrer oder seine Augenbewegungen, sondern das Fahrverhalten des Wagens. Mit Sensoren und Algorithmen könne man entscheiden, ob das Auto kontrolliert oder unkontrolliert gefahren wird, heißt es. So lasse sich nicht nur Fehlverhalten in Folge von Müdigkeit erfassen, sondern auch in Folge einer Ablenkung durch Telefongespräche oder Kinder auf dem Rücksitz.
Fahrzeug schlägt Alarm
Registriert das System eine nachlassende Konzentration, warnt es den Fahrer mit einem abnehmenden Balken im Kombiinstrument, der als Maß für die Aufmerksamkeit gilt. Wird die Situation bedrohlich, fordert es ihn mit einer Grafik und einem Warnsignal zur Pause auf. Weil zum System auch eine Kamera-Überwachung der Fahrspur zählt, kombiniert Volvo die "Driver Alert Control" mit einem "Lane Departure Warning"-System: Sobald der Fahrer außerhalb des Stadtverkehrs ohne gesetzten Blinker eine Fahrbahnmarkierung überfährt, soll dieses System optisch und akustisch Alarm schlagen.
Zu den Kosten der neuen Assistenzsysteme machte das Unternehmen noch keine Angaben.






