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Volvo-Übernahme

Geely will Schlagzahl deutlich erhöhen

Volvo XC90 (2010) Foto: Volvo 10 Bilder

Der chinesische Autokonzern Geely will die Produktion beim schwedischen Autobauer Volvo im Fall einer Übernahme verdoppeln. Wie das "Wall Street Journal" am Mittwoch (11.11.) berichtete, geht das aus einem internen Plan für die Verkaufsverhandlungen mit dem bisherigen Volvo-Eigner Ford hervor.

11.11.2009

Das US-Unternehmen hat Geely als "bevorzugten Bieter" eingestuft und soll nach inoffiziellen Angaben ein Angebot über zwei Milliarden Dollar (1,3 Mia Euro) bekommen haben.

300.000 Volvo aus China-Produktion

Zusätzlich zu den bisher von Volvo in Schweden und Belgien produzierten knapp 400.000 Personenwagen pro Jahr will Geely nach den Zeitungsangaben mit einer neuen Fertigungsanlage im eigenen Land 300.000 Autos produzieren. Von 12.600 im vergangenen Jahr in China verkauften Volvos könne die Zahl auf 200.000 steigen.
 
Weltweit schätzen die chinesischen Autobauer das Verkaufspotenzial für Volvo auf eine Million Autos, davon 600.000 in Europa. Die schwedische Traditionsmarke hat Ford seit dem letzten Jahr hohe Verluste gebracht. Die Lkw- und Bussparte von Volvo ist seit 1999 ein selbstständiges Unternehmen.

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