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Volvo V40 gegen V60 Kaufberatung

Kombi trifft Kompakten

Volvo V60 D2, Volvo V40 D2, Seitenansicht Foto: Dino Eisele 32 Bilder

Knapp geschnittener Kombi oder großzügiger Kompakter? Diese Alternativen bietet Volvo mit den Typen V60 und V40, die in vielen Disziplinen auf Augenhöhe konkurrieren. In unserer Kaufberatung finden Sie den richtigen Schweden für Ihre Bedürfnisse.

06.12.2012 Stefan Cerchez Powered by

Rund 5.000 Euro und 26 Zentimeter Länge trennen diese beiden Typen im Volvo-Programm - ein angemessener Respektabstand zwischen dem neuen Kompaktmodell V40 und dem rund zwei Jahre alten Mittelklassekombi V60. Trotzdem könnte der eine oder andere Volvo-Kunde ins Grübeln kommen. Denn einerseits kam bislang noch kein Kombimodell der Schweden so schnittig daher wie der V40, andererseits bietet auch er einen variablen Laderaum und dazu die Möglichkeit, die Preisdifferenz in eine bessere Ausstattung zu investieren, was unsere Kaufberatung zeigt..

Der V60 verzichtet als Kombi zugunsten des Stylings auf einen längeren, kantigen Dachabschluss und damit auch auf einen deutlicheren Vorteil in der Kofferraumwertung. 430 Liter passen standardmäßig hinein. Der V40 hingegen ist für einen Kompaktwagen vergleichsweise lang (4,37 Meter) und bietet in seinem Heck immerhin Platz für 335 Liter Gepäck, bei umgeklappter Rückbank sind es 1.032 Liter.

Volvo V40, Autosalon Genf 2012, Messe
Volvo V40 auf dem Genfer Autosalon 1:20 Min.

Kleinere Motorenauswahl beim Volvo V40

Den Einstieg in das Motorenprogramm markieren in beiden Modellen entweder der T3-Benziner (150 PS) oder der von uns gefahrene D2-Diesel mit 115 PS. Doch während es für den kompakten V40 insgesamt sechs Motorisierungen gibt (drei Benziner, drei Diesel), können Kunden beim Kombi V60 unter elf Antrieben wählen (fünf Benziner, sechs Diesel), teilweise als Allrad- oder Hybridausführung - beides Optionen, die beim V40 derzeit noch nicht verfügbar sind.

Dafür gibt sich das Kompaktmodell bei der Sicherheitsausstattung keine Blöße und bietet mit dem ersten Fußgänger-Airbag überhaupt sogar eine Branchen-Premiere. Darüber hinaus bekommt man für den V40 sämtliche Assistenzsysteme, die es auch in den größeren Volvo-Modellen gibt: Fernlichtautomatik, Müdigkeitswarner, Spurhalteassistent, Verkehrszeichenerkennung und adaptiver Tempomat (im Paket 1.980 Euro Aufpreis).

Digitales Cockpit im Volvo V40

Dass der V40 das jüngere Auto ist, merkt man sofort nach dem Einsteigen: Während den Fahrer im V60 das von zwei Analoginstrumenten dominierte Volvo-Cockpit der letzten Jahre begrüßt, wagen die Schweden im V40 etwas Neues: Dort konzentrieren sich die Informationen auf einen TFT-Tacho, der nur noch seinen runden Rahmen mit den früheren Zeigerinstrumenten gemeinsam hat. Der Fahrer des Kompaktwagens kann wählen, welche Informationen er sich im Hauptfeld und den beiden angrenzenden Flächen anzeigen lässt.

Beim Raumangebot liegt der längere und breitere V60 als Kombi naturgemäß vorn, Fahrten zu fünft können hier eher in Erwägung gezogen werden. Im V40 knapst das Panoramadach (1.150 Euro) weitere Zentimeter der ohnehin geringeren Kopffreiheit ab. Dafür sitzen zwei Erwachsene hinten sehr bequem, da die Plätze stärker nach innen gerückt sind und so mehr Schulterfreiheit bieten.

Volvo V40 ist Top verarbeitet und gut motorisiert

Ansonsten erfreut der kompakte V40 mit hochwertigen Materialien und ausgezeichneter Verarbeitung - beides Merkmale, die man bei Volvo erwartet, die aber in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich sind. Freude macht auch der Basis-Diesel, der mit einem Drehmoment von 270 Newtonmeter und in Verbindung mit dem angenehm schaltbaren Sechsganggetriebe einen ebenso leistungsfähigen wie effizienten Antrieb für den 1,4-Tonner darstellt (Normverbrauch: 3,6 Liter/100 km).

Im rund 200 Kilogramm schwereren V60 tut sich das Aggregat naturgemäß nicht ganz so leicht. Allerdings war unser Testwagen mit dem nicht immer überzeugend agierenden Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe ausgestattet - der 21 PS stärkere D3-Fünfzylinder mit Wandlerautomatik wäre im Kombi vermutlich das harmonischere Paket. Fahrwerksseitig geben sich beide Schweden gemessen an Größe und Gewicht agil und handlich, der V60 bietet mit seinen optionalen verstellbaren Dämpfern (1.490 Euro) gegenüber dem strafferen V40 jedoch den besseren Komforteindruck.

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