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Volvo V40, XC40, C40

Erster Ausblick auf die Kompaktmodelle

Volvo Concept Car 40.2 Foto: Volvo 43 Bilder

Volvo hat für seine neuen Kompaktmodelle eine modulare CMA-Plattform (Compact Modular Architecture) vorgestellt. Ab 2017 trägt sie die neuen Kompaktmodelle, wie den kleinen SUV XC40, den C30-Nachfolger C40 sowie den V40. Jetzt gibt es erste Designstudien.

19.05.2016 Holger Wittich, Dirk Gulde 5 Kommentare

Wie die kommenden Kompaktmodelle aussehen werden zeigen die Schweden jetzt mit den ersten Designstudien Volvo Concept 40.1 und 40.2. Diese nehmen den neuen Kompakt-SUV XC40 sowie die Modelle S/C40 vorweg und tragen die typischen neuen Volvo-Designmerkmale.

Volvos CMA-Plattform ist flexibel

Die ersten Fahrzeuge auf dieser Plattform werden im belgischen Werk in Gent vom Band rollen, später kommt sie auch in dem Geely-Werk in China zum Einsatz. Analog zu der SPA-Plattform (Scalable Product Architecture) die den Volvo XC90 trägt – sowie in Zukunft den neuen S90 sowie den V90 Kombi, ist die CMA-Basis sehr flexibel. Lediglich ein kleiner Bereich am Vorderbau ist fix, alle anderen Plattform-Segmente lassen sich flexibel ausbauen, in der Länge, der Breite und der Höhe.

Volvo CMA-PlattformFoto: Volvo
Die neue CMA-Plattform ist in der Höhe, Breite und Länge skalierbar.
Neue Volvo Modellreihe 2:20 Min.

C40, XC40 und V40 kommen auch als "T5"-Top-Modelle

Dank der modularen Aufbauweise erlaubt es die CMA-Plattform Motoren (Vier- und Dreizylinder) sowie Infotainment-, Klimaanlagen-, und Sicherheitssysteme von den größeren Modellen auf der SPA-Plattform zu übernehmen. Des Weiteren bildet sie die Basis für die neuen T5-Topmodelle, die mit Twin-Engine-Plugin-Hybrid an den Start gehen werden – ähnlich der größeren T8-Modelle.

Kompaktmodelle mit 59-kW-E-Motor

Anders als bei den großen Hybridmodellen, bei denen ein 65 kW starker Elektromotor unter dem Kofferraumboden sitzt und die Hinterräder antreibt, setzt Volvo bei seinen Golf-Gegnern auf einen 50-kW-E-Motor, der sich den Platz unter der Motorhaube mit einem Dreizylinder-Turbo-Benziner (180 PS) teilt und direkt an ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe gekoppelt ist. Die Batterie mit 9,7 kWh ermöglichte eine elektrische Reichweite von über 50 Kilometern und befindet sich crash- sowie gewichtsgünstig im Mitteltunnel. Da der E-Motor direkt auf eine der beiden Hauptwellen des Doppelkupplungsgetriebes wirkt, sind auch im E-Modus Übersetzungswechsel möglich, wovon die Effizienz im Batteriebetrieb profitieren soll.

Jeder 10. verkaufte Volvo ein Plug-in-Hybrid

Welche Karosserievarianten der 40er-Reihe in Europa als Teilzeit-Stromer angeboten werden, verrät Volvo derzeit noch nicht, der Kompakt-SUV XC40 wird jedoch auf jeden Fall dazu gehören. Mittelfristig will Volvo zehn Prozent seiner Fahrzeuge als Plug-in-Hybride verkaufen. Bei den konventionellen Antrieben der Kompaktmodelle setzt Volvo auf Zweiliter-Vierzylinder (Diesel und Benziner) sowie direkt davon abgeleitete Dreizylinder-Benziner mit 1,5 Liter Hubraum.

Volvo T5-MotorFoto: Dirk Gulde
Der T5-Motor als Twin-Engine-Plugin-Hybrid geht in den Top-Modellen an den Start.

60er-Baureihe mit Technik-Mix aus SPA- und CMA-Plattform

Zwischen 40er und 90er-Modelle positionieren die Schweden ihre neue 60er-Baureihe, die auf der größeren SPA-Plattform aufbaut. Allerdings soll das Hybrid-Modul der Kompakten ebenfalls angeboten werden, weshalb es in die Mittelklasse zwei Teilzeitstromer geben wird: Mit Dreizylinder-Benziner und reinem Frontantrieb sowie die deutlich aufwendigere Variante mit vier Zylinder-Verbrenner und E-Motor im Heck, der gleichzeitig für Allradantrieb sorgt.

Die 60er-Modelle orientieren sich beim Design am XC90 mit schmalen Scheinwerfer-Schlitzen vorn und großen, bogenförmig verlaufenden Rücklichtern. Auch das Cockpit wird im Wesentlichen vom XC90 übernommen, weshalb ein großer Tablet-PC die Steuerung der Connectivity- und Assistenz-Funktionen übernimmt und die meisten klassischen Schalter überflüssig macht. Die Kombination aus weichem Leder, offenporigem Holz und Alu-Elementen soll für skandinavische Behaglichkeit ohne aufgesetztes Protzgehabe sorgen.

Komplette Runderneuerung bis 2019 abgeschlossen

Bis 2019 sollen alle neuen Modelle auf dem Markt sein, weshalb der kürzlich erst vorgestellte XC90 in vier Jahren bereits das älteste Modell sein wird. Damit hofft Volvo seinen Absatz von derzeit etwa 470.000 Autos pro Jahr auf über 800.000 Fahrzeuge zu steigern.

Neuester Kommentar

Kelte, umso eindrücklicher zeigt sich die (wieder erwachte) schwedische Ingenieurskunst mit den neu eingeführten und komplett selbst entwickelten 90er-Modellen. Volvo war ja auch gerade mal 10 Jahre in Ford-Besitz – angesichs der 90-jährigen, mit etlichen Höhepunkten geschmückten Firmenhistorie ein recht kurzes Intermezzo.

Wer sich 90 Jahre im Markt behaupten kann – und das mit überzeugenden, wohlkonstruierten Produkten –, der wird wahrlich keine Mühe haben, mal eben ein neues Chassis zu entwickeln. Dafür braucht gerade Volvo Ford am wenigsten. Wenn es Proleme gäbe, dann vielleicht eines mit dem Geld. Aber genau dafür sind die Chinesen da.

PS: Volvo IST doch (siehe oben…) eines der «klassischen» Autobauer!

mathias 24. Mai 2016, 22:59 Uhr
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