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Volvo zeigt Multi-Fuel-Prototyp

Foto: Volvo 8 Bilder

Anlässlich der "Challenge Bibendum 2006“ hat Volvo einen Prototypen vorgestellt, der mit fünf unterschiedlichen Kraftstoffen betrieben werden kann. Neben Benzin schluckt der V70 Multi-Fuel auch noch "Hythan", Biomethan, Erdgas und Bioethanol E85.

12.06.2006

Für den Vortrieb des Konzeptfahrzeugs sorgt ein 200 PS starker Zweiliter-Motor mit Turboaufladung. Er beschleunigt den Kombi in 8,7 Sekunden auf 100 km/h. Dabei wirkt sich die Wahl des Kraftstoffs laut Hersteller nicht auf die Fahrleistungen aus.

Komplett betankt soll der V70 mehr als 700 Kilometer weit kommen. Dafür ist der Multi-Fuel-Prototyp mit einem größeren und zwei kleineren Tanks bestückt, die insgesamt 98 Liter Gas ("Hythan", Biomethan und Erdgas) sowie 29-Liter flüssige Kraftstoffe (Bioethanol E85 und Benzin) fassen sollen. Das besondere an Hythan ist seine Zusammensetzung aus 10 Prozent Wasserstoff und 90 Prozent Methan - eine Mischung, die sich in Tests als besonders effektiv erwiesen hat.

Serienfertigung in weiter Ferne

"Die Idee besteht darin, dass man Kraftstoffe tankt, die lokal produziert werden", berichtet Chef-Entwickler Mats Morén. "Dies führt wiederum dazu, dass weniger Kraftstoff zwischen den Kontinenten hin- und hertransportiert werden muss - und man kann jederzeit den vor Ort verfügbaren Kraftstoff tanken." Außerdem erfülle der Versuchswagen alle gängigen Schadstoffnormen.

Dennoch liege eine Serienfertigung noch in weiter Ferne. Dafür weitet Volvo jetzt nach eigenen Angaben nach und nach das Angebot an so genannten Flex-Fuel-Fahrzeugen für den gemischten Betrieb mit Benzin und Ethanol aus. Nachdem entsprechenden Versionen von S40 und V50 bisher nur in Schweden verkauft wurden, kommen sie in diesem Sommer in sechs weiteren europäischen Ländern auf den Markt. Deutschland sei in dieser Runde jedoch noch nicht dabei, teilte eine Sprecherin mit.

Neue Sicherheitssysteme

Anlässlich des Wettbewerbs stellt Volvo auch die neue Generation des Aufprallwarnsystems mit Bremsunterstützung vor, die bereits für den neuen Volvo S80 verfügbar ist und bei zu spätem Bremsen durch den Fahrer systemgesteuert das Fahrzeug verzögert.

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