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Von Ford für Ford

C-Max erhält TÜV-Allergie-Siegel

Foto: Ford

Der Ford Focus C-Max ist als erstes Auto mit dem Allergie-Siegel des TÜV-Rheinland ausgezeichnet worden. Dieser, übrigens von Ford in Auftrag gegebene, neue Test mit dem entsprechenden Siegel des TÜV soll künftig Allergikern und Menschen mit Überempfindlichkeit mehr Schutz vor Schadstoffen im Auto ermöglichen.

18.03.2004

Wie eine Sprecherin des TÜV Rheinlands gegenüber auto-motor-und-sport.de erklärte, schließe eine Auftragsarbeit einen unabhängigen Test nicht aus. "Sicherlich hat Ford dadurch nun einen Wettbewerbsvorteil“, so die Sprecherin weiter. Bereits im Vorfeld haben die TÜV-Experten Ford bei der Materialauswahl für den Focus C-Max beraten. "Ja, sogar ein Dämmstoff, der in der Automobilindustrie häufig verwendet wird, ist ausgetauscht worden, um das Siegel zu erhalten“, hieß es. Anfragen von anderen Automobilherstellern habe es bisher noch nicht gegeben.

Mehr als 100 verschiedene Materialien und Komponenten sowie die Luft im Autoinnenraum würden bei dem weltweit erstmals eingeführten Test untersucht, teilte der TÜV Rheinland am Donnerstag (18.3.) in Köln mit. Neben der Raumluft untersuchten die Experten auch die Textilien und andere Materialien, mit denen Fahrer und Passagiere in Kontakt kommen. So wurden zum Beispiel Sitzbezüge, Fußmatten, Gurte und das Lenkrad dermatologisch getestet. Die Innenraumluft des Ford Focus C-Max unterschreite viele Richt- und Grenzwerte für die Innenraumluft in Gebäuden. Auch beim Benzol und Phenol habe der TÜV die Grenzwerte für das TÜV-Siegel um die Hälft reduziert. Die Bewertung des Pollenfilters wurde mit äußerst kleinen Maulbeerpollen durchgeführt, die zu 97 Prozent vom Pollenfilter abgehalten wurden. Auch die im Innenraum verwendeten Farbstoffe sind an die Grenzwerte für Kleidung angepasst. Außerdem verwendet Ford in Inneraum des C-Max keine Duftstoffe.

Nach Angaben des TÜV soll die Einhaltung des Siegels "Allergie getesteter Innenraum" regelmäßig an Serienfahrzeugen überprüft werden. Bernhard Mattes, Vorstandschef der Ford-Werk AG, erklärte, dass Ford die Initiative ausweiten und fortsetzen werde - sogar ohne eine Aufpreis beim Kunden zu verlangen.

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