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Vorschau DTM Dijon 2009

Matchball für Timo Scheider

Timo Scheider Foto: DTM 34 Bilder

Die DTM betritt am Wochenende mit dem Highspeed-Kurs von Dijon Neuland. Beim ersten Rennen in der Burgogne hat Audi -Pilot Timo Scheider gute Chancen, die Titelverteidigung vorzeitig klarzumachen. Mercedes will die Entscheidung auf Hockenheim zu vertagen.

08.10.2009 Powered by

Die Rechnung ist nicht schwer. Timo Scheider reist reist mit zwölf Punkten Vorsprung vor Markenkollege Mattias Ekström nach Dijon. Schon ein zweiter Platz würde dem Champion somit zur vorzeitigen Titelverteidung reichen. Ekström könnte dann mit zwei Siegen zwar punktemäßig noch ausgleichen, die größere Anzahl von zweiten Plätzen würde Scheider jedoch den Vorteil bringen.

Vorschau DTM Dijon 2009: Matchball für Timo Scheider 4:07 Min.

"Es ist auf jeden Fall mein Ziel, so früh wie möglich alle klarzumachen", erklärte der Audi-Pilot vor der Dijon-Premiere. "Dann könnte ich beim letzten Rennen in Hockenheim zum ersten Mal richtig befreit fahren." Im Mercedes-Lager wäre das der Supergau, wenn Audi beim anschließenden Heimrennen zum Schaulaufen antreten könnte. "Der Zug ist abgefahren", erklärte Mercedes-Sportchef schon in Barcelona resigniert. "Wir hatten eigentlich alle Audi-Fahrer im Griff gehabt. Nur den Scheider nicht."
 
Paffett will kämpfen
 
Gary Paffett, der mit 14 Punkten Rückstand noch die besten Chancen aller Mercedes-Piloten besitzt, gibt sich da schon kämpferischer. "Für mich gilt, wie seit meiner ersten Runde im Kart: Zu Ende ist die Meisterschaft stets immer nach der letzten Zielflagge." Auch bei Audi ist man gewarnt. "Wir sind sicher, dass unsere Konkurrenten bis zuletzt kämpfen. Wenn man einen Moment nicht alles gibt, kann man sicher sein, dass sie das ausnutzen."
 
Trotz eines Tests in der Saisonvorbereitung betreten die Teams in Dijon weitgehend Neuland. Der 3,8 Kilometer lange Highspeed-Kurs stellt Mensch und Material vor besondere Aufgaben. Im Gegensatz zu vielen modernen Retortenstrecken wurde der 1972 eröffnete Kurs dem Verlauf der hügeligen Landschaft angepasst. "Es gibt viele blinde Kurven, wenn es durch Senken oder über Kuppen geht", erklärt Scheider die besondere Schwierigkeit.
 
Reifen besonders belastet
 
Vor allem an die Dunlop-Gummies stellt die kurvige Berg- und Talbahn besondere Ansprüche. "In den zahlreichen Rechtskurven werden die Reifen einseitig extrem belastet", analysiert Paul di Resta. "Eine gute Boxenstoppstrategie und die Einteilung der Reifen über die Renndistanz wird hier eine große Rolle spielen." Ralf Schumacher hofft, dass nach zuletzt schwächeren Ergebnissen endlich der Knoten platzt: "Ich hoffe, diese neue Herausforderung, bei der für alle wenig Erfahrungswerte vorliegen, als Chance für mich nutzen zu können."
 
Aber auch bei Audi ist man zuversichtlich. Scheider konnte bei den Testfahrten die schnellste Runde fahren und sieht sich für das Rennen gut aufgestellt: "Es ist die schnellste Strecke des Jahres. Unser Auto liegt gut in schnellen und mittelschnellen Kurven. Die Strecke ist sehr selektiv, eine echte Fahrerstrecke. Und mein Audi funktionierte zuletzt tadellos."

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