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Vorschau GP Australien

Foto: dpa 69 Bilder

Das Test-Vorgeplänkel hat ein Ende, mit dem Taktieren ist es vorbei. Beim Saisonauftakt in Australien (16.3.) müssen die Teams erstmals ihr wahres Potenzial zeigen. Die Favoriten sitzen auch in der neuen Saison wieder in silbernen und roten Autos.

13.03.2008 Tobias Grüner Powered by

Nach der aufregenden Saison 2007 geht es in Melbourne für alle Piloten und Teams wieder bei Null los. Nach einem anstrengenden Testwinter bleibt den Ingenieuren jetzt nur noch die Zuschauerrolle. Nun liegt es in den Händen der Piloten. Und die müssen jetzt unter anderem ohne die verbotene Traktionskontrolle auskommen.

Die Leichtigkeit des Weltmeisters

Weltmeister Kimi Räikkönen gab sich davon allerdings unbeeindruckt. "Das Auto fühlt sich top an", sagte der Finne am Donnerstag (13.3.) in Melbourne. "Auf eine Runde spürt man fast nix vom Verbot der Elektronik. Das neue Auto hat die Reglement-Änderung ausgebügelt." Nur beim Start und bei den Longruns mit schlechten Reifen seien die Vorjahresboliden im Vorteil. Auch ansonsten sei für den Finnen "alles viel leichter" im zweiten Jahr bei Ferrari. Der Vorjahressieger ist auch 2008 wieder der Mann, den es in Melbourne zu schlagen gilt.

Beim Erzrivalen McLaren ist nun Lewis Hamilton die nominelle Nummer eins im Team, auch wenn Ron Dennis sein Credo der absoluten Gleichberechtigung natürlich nicht aufgeben wird. In seiner zweiten Saison wird Hamilton versuchen, sich mit seinem neuen Teamkollegen Heikki Kovalainen für die Vorjahresniederlage gegen Ferrari zu revanchieren. Dabei ist Melbourne ein gutes Pflaster für den Briten. In seinem ersten F1-Grand Prix fuhr Hamilton hier auf Anhieb aufs Podium.

Teamwork bei McLaren

Das Argument der mangelnden Erfahrung im McLaren-Team lässt Hamilton nicht gelten. Beide Piloten hätten in ihrer Rookie-Saison viel gelernt. "Und wir können immer noch sehr viel voneinander lernen." Der Druck sei nun allerdings viel geringer als noch in der Rookie-Saison. Zur Vorbereitung lenkte sich Hamilton übrigens mit einer ausgedehnten Shopping-Tour in Hong Kong ab.

Bei Fernando Alonso hält sich der Optimismus dagegen in Grenzen. "Zum ersten mal sitze ich in dieser Saison nicht in einem Siegerauto", klagte der Spanier vor dem Auftakt. "Ich werde ziemlich hart kämpfen müssen." Zusammen mit Teamkollegen Nelson Piquet Jr. wird Alonso im Verfolgerduell vor allem gegen BMW Sauber, Red Bull und Williams kämpfen müssen. Vor allem Red Bull-Pilot Mark Webber wird vor heimischen Publikum hochmotiviert sein, ein gutes Rennen abzuliefern.

Vettel will Punkte abstauben

Im Mittelfeld rechnet sich auch Toro Rosso eine Außenseiterchance auf Zähler aus. Sollten sich bei den Spitzenteams unerwartete Probleme mit der Technik zeigen, wollen Sebastian Vettel und Sebastien Bourdais zur Stelle sein. Dazu müsste man zuerst einmal die japanische Konkurrenz von Toyota und Honda hinter sich lassen. Honda soll dank des neuen Aerodynamik-Pakets noch einmal sechs Zehntel zugelegt haben. Weit nach vorne wird es dadurch aber wohl nicht gehen.

Am Ende des Feldes wird das Bild ähnlich aussehen wie in der vergangenen Saison. Das von der britischen Magma Group aufgekaufte Team Super Aguri muss erst einmal die im Winter verlorene Testzeit wieder aufholen. Es ist nicht zu erwarten, dass der Honda-Ableger das neuformierte Team Force India schlagen kann. Der Rennstall von Vijay Mallya ist in Australien übrigens nur mit einem neuen Chassis angereist. Nach guten Testergebnissen erhält Giancarlo Fisichella das 2008er Cockpit. Adrian Sutil muss im Vorjahreswagen antreten.

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