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Vorschau GP Ungarn

Balanceakt in Budapest

Foto: dpa 50 Bilder

Nach dem Regenchaos vom Nürburgring sind die beiden Silberpfeile an der Tabellenspitze wieder eng zusammengerückt. Aber auch Ferrari hat den Titelkampf noch nicht aufgegeben und will beim Rennen in Budapest (5.8.) noch einmal angreifen.

02.08.2007 Powered by

Der Asphalt ist glatt, die Geraden sind kurz, die Kurven sind eng und langsam. Nur wer auf dem Hungaroring viel Abtrieb und eine gute Balance findet, kann vorne mitfahren. Die Durchschnittsgeschwindigkeit ist nur auf dem Stadtkurs in Monaco noch geringer und Überholen ist in dem Kurvengeschlängel quasi unmöglich. Nach dem aufregenden Fünf-Gänge-Menü im Eifelregen erwartet die Fans in Budapest voraussichtlich wieder "Formel 1-Hausmannskost" - zumindest solange es trocken bleibt.

Während sich McLaren und Ferrari am Nürburgring noch auf Augenhöhe bekämpft haben, gehen die Silberpfeile in Ungarn als klare Favoriten an den Start. "Der MP4-22 war auf ähnlichen Strecken in diesem Jahr bereits sehr stark", so das optimistische Urteil von Fernando Alonso. Der Spanier kommt nach seinem dritten Saisonsieg mit viel Selbstvertrauen nach Ungarn. Außerdem hat Alonso bereits gute Erinnerungen an Budapest: Hier konnte er 2003 seinen ersten Grand Prix-Sieg überhaupt feiern.

Konkurrenz aus dem eigenen Haus

Da die Ferrari auf langsamen Strecken bisher nicht mithalten konnten, scheint es, als sei Teamkollege Lewis Hamilton der einzige, der Alonso vom vierten Saisonsieg abhalten kann. Der junge Engländer kennt die Strecke bisher allerdings nur aus der GP2. "Trotzdem ist der Sieg möglich" so Hamilton kämpferisch. Nach der Enttäuschung vom Nürburgring will der Engländer am Hungaroring eine neue Podest-Serie zu starten.

Hinter den beiden Topteams wird es wie zuletzt eng zugehen. Wegen mangelnder Überholmöglichkeiten kommt es im breiten Mittelfeld vor allem auf eine gute Strategie und ein erfolgreiches Qualifying an. Red Bull wird den dritten Platz vom Nürburgring durch Mark Webber wohl nicht wiederholen können. Ein Außenseiterkandidat für das Podium ist da schon eher BMW-Sauber. Nick Heidfeld fuhr schon in der vergangenen Saison auf Rang drei. In einem chaotischen Rennen bekam der BMW-Pilot allerdings auch Hilfe durch den Regen.

Renault hat aufgerüstet

Dahinter versucht Renault mit einigen technischen Neuentwicklungen den Rückstand auf BMW zu verkürzen. Spannend ist vor allem, ob der neue Frontflügel einen echten Zeitgewinn bringt. Schon am Nürburgring hatte Renault die modifizierte Nase montiert, allerdings ohne vorher damit getestet zu haben. Nach den Probefahrten in Jerez soll sich nun das ganze Potenzial der Aerodynamik-Teile zeigen.

In Budapest werden erneut fünf deutsche Fahrer an den Start gehen. Der 20-jährige Sebastian Vettel wird für den Rest der Saison im Toro Rosso-Cockpit sitzen. Der Heppenheimer ersetzt dabei den erfolglosen Scott Speed. Nicht mehr dabei ist dafür Markus Winkelhock. Der Schwabe konnte nach seinem furiosen Debüt am Nürburgring nicht genügend Sponsoren für das Spyker-Team finden. Für die verbleibenden Rennen soll nun Sakon Yamamoto bei den Niederländern im Auto sitzen.

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