Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Vorschau Rallye GB

Die Marken-WM-Entscheidung

Foto: McKlein 38 Bilder

Noch ist die letzte Entscheidung des Jahres in der Rallye-WM nicht gefallen: Sebastien Loeb (Citroen C4 WRC) steht zwar nach seinen zehn Siegen in diesem Jahr schon als Weltmeister fest - zum fünften Mal in Folge. In der Marken-WM aber besitzt Ford noch geringe Chancen auf die erfolgreiche Titelverteidigung.

03.12.2008 Claus Mühlberger Powered by

Das Team von Malcolm Wilson hat elf Punkte Rückstand auf Citroen. Für die beiden finnischen Ford-Piloten Mikko Hirvonen, der bereits als Vize-Weltmeister feststeht, und Jari-Matti Latvala heißt die Parole in Wales "voll auf Angriff fahren." Ein Doppelsieg würde das Tor zum Glück weit aufstoßen. Im letzten Jahr lief es gut für Ford: Bei miserablem Wetter zeigte Mikko Hirvonen einen wahren Husarenritt und siegte unangefochten vor seinem Teammate, dem inzwischen zurückgetretenen Ex-Weltmeister Marcus Grönholm.

Härteste Rallye Wales aller Zeiten

"2007 fand die wahrscheinlich härteste Rallye Wales aller Zeiten statt", erinnert sich Mikko Hirvonen. "Im dichten Nebel war es extrem schwierig. Neben Japan und Monte Carlo ist die England-Rallye die einzige Veranstaltung, bei der wir im Dunkeln fahren. Ich glaube, wir haben gute Chancen, einen Doppelsieg zu schaffen, der uns hoffentlich den dritten Markentitel in Folge für Ford sichert."

"Ich habe in Wales noch nie gewonnen", räumt Citroen-Star Loeb ein. "Das möchte ich unheimlich gerne nachholen. Aber der Sieg hat nicht oberste Priorität am kommenden Wochenende. Das heißt, dass wir mit defensiver Fahrweise versuchen, unseren Vorsprung zu verteidigen." Ähnlich taktierte Loeb bereits beim vorletzten WM-Lauf des Jahres: In Japan verzichtete er auf wilde Attacken und ließ es mit Rang drei bewenden. Genug, um den fünften Titel in Serie einzuheimsen.

Loeb auch neben der WRC aktiv

In den Wochen danach hatte Loeb Gelegenheit, sich anderweitig auszutoben: Bei Tests im Formel 1-Red Bull-Renault machte er in Barcelona eine ausgezeichnete Figur: Der Franzose verbuchte nur 1,8 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit. Wenige Tage danach rückte Loeb zu einem Test mit dem Le Mans-Sportwagen von Peugeot, den 908 HDi in Paul Ricard aus.

Erfolgserlebnisse sind für Subaru sehr selten geworden. Den letzten Podiumsplatz für die Blauen gab es in Finnland zu bejubeln. Ex-Weltmeister Petter Solberg ist vor der Wales-Rallye nicht besonders optimistisch: "Wir konnten unser Auto bei den letzten Tests wieder ein wenig verbessern, aber wir haben noch ein paar Kleinigkeiten zu erledigen", sagt der Norweger.

Eine besondere Attraktion bei der Rallye Wales ist Valentino Rossi. Der achtfache Motorrad-Weltmeister startet in einem Ford Focus WRC des semi-offiziellen Stobart-Teams und wirbt für die Wohltätigkeitsorganisation "Children in Need". Es ist der dritte WRC-Start des "Doctor". 2002 hatte sich der Italiener schon einmal in Wales versucht. Damals rutschte Rossi schon nach 17 Kilometern in einen Straßengraben. Diesmal hat er sich eine Top 10-Platzierung vorgenommen.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige