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Vorschau Rallye Sardinien

Foto: Mc Klein 46 Bilder

Anspruchsvolle Schotterpisten werden die Rallye-Asse auf Sardinien zum sechsten WM-Lauf in Angriff nehmen. Auch wenn die Teams mit den Verhältnissen auf der italienischen Mittelmeerinsel gut vertraut sind, lauern Gefahren auf jedem Meter.

14.05.2008 Tobias Grüner Powered by

Sardinien könnte zum Glücksspiel werden. Überall auf den 344 WP-Kilometern warten spitze Felsbrocken nur darauf, sich in die Pirelli Einheitsreifen zu bohren und Aufhängungen zu beschädigen. Ohne das schützende Mousse-System sollten die Piloten Wagenheber und Ersatzreifen immer griffbereit haben. Wer gewinnen will, sollte neben einem guten Tempo vor allem Plattfüße vermeiden.

Loeb hat Unfälle abgehakt

"Es ist eine besonders selektive Rallye, die mir aber viel Spaß bereitet", blickt Weltmeister Sebastien Loeb voraus. Wie selektiv, dass musste der Franzose im Vorjahr selbst erfahren. Auf der letzten Etappe rutschte Super-Seb in Führung liegend in einen Graben. "Ich lebe nicht in der Vergangenheit und der Vorfall liegt nun hinter uns." Auch der Unfall mit Conrad Rautenbach in Jordanien sei endgültig abgehakt, so Loeb.

Auch Ford kommt mit Selbstvertrauen nach Europa zurück. Von Problemen mit den Reifen will Hirvonen vor der Rallye noch nicht sprechen. "Wir wissen aus Mexiko und Jordanien wie die Pirelli Reifen auf Schotter arbeiten. Allerdings sind die Pisten hier noch rauer als bei den anderen beiden Veranstaltungen aber dennoch nicht ganz so reifenmordend. Deshalb habe ich keine Bedenken."

Auch seine schlechte Startposition bereitet dem Finnen keine großen Kopfzerbrechen. Nachdem Hirvonen in Jordanien die WM-Fürhung übernehmen konnte, muss er am Freitag (16.5.) als Erster auf die Strecke und den Straßenfeger spielen. "Das ist normalerweise kein großer Nachteil in Sardinien und ich mache mir darüber keine Sorgen." Lachender Dritter könnte Ford-Teamkollege Jari-Matti Latvala werden, der erst als Vierter auf die Piste muss.

Subaru und Suzuki wollen punkten

Noch vor dem Nachwuchstalent startet nämlich Subaru-Pilot Chris Atkinson. Nach drei überraschenden Podiumsplätzen in Folge ist der Australier bis auf Rang drei in der WM-Wertung vorgerückt. Auch wenn Atkinson diesen Platz sicher gerne verteidigen will, spuckte der 28-Jährige vor der Rallye eher leise Töne: "Ich denke nicht an einen weiteren Podiumsplatz. Wir konzentrieren uns nur auf unsere Pace und kämpfen uns so weit nach vorne wie möglich."

Nach nur einem Team-Punkt aus den letzten drei Veranstaltungen mag man bei Suzuki am liebsten gar keine Prognosen wagen. Vor allem Probleme mit der Technik sorgten beim Neuling in der diesjährigen WM für viel Arbeit bei den Mechanikern und große Zeitrückstände. "Der Schlüssel zum Erfolg ist für uns, eine gutes Niveau in puncto Zuverlässigkeit zu erreichen", erklärt Suzuki-Speerspitze Toni Gardemeister. "Wenn wir uns aus dem Ärger heraushalten können, habe ich absolut keinen Zweifel daran, dass wir auch punkten können."

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