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Vorschau VLN, 6. Lauf

Bewährungsprobe für die VLN

Gelbe Flaggen - VLN Nürburgring - 5. Lauf - 5. Juli 2014 Foto: Stefan Baldauf / Robert Kah 40 Bilder

Nach den Diskussionen um den 5. VLN-Lauf, bei dem es aufgrund von Gelb-Bestrafungen zu einer Startverzögerung kam, steht die VLN an diesem Wochenende unter besonderer Beobachtung.

01.08.2014 Bianca Leppert Powered by

Im Motorsport nehmen die Emotionen manchmal Überhand. So geschehen beim 5. Lauf der VLN. Nach der Bestrafung von über 50 Teilnehmern wegen Gelb-Vergehen und einer daraus resultierenden Startverzögerung von rund zwei Stunden entfachten zahlreiche Diskussionen um die Organisation, das GPS-System und den Verlust, der den Teams dadurch entstanden ist.

Neue Regelung soll Startverzögerung vermeiden

Nach einigen Mails, die im Anschluss an diese Veranstaltung unter den Beteiligten ausgetauscht wurden, trafen sich eine Auswahl von Teamchefs und Fahrern der Profis und Amateure sowie die Verantwortlichen der VLN zu einem gemeinsamen Gespräch am Donnerstagabend (31.7.) vor dem Rennen. Neben Verbesserungsvorschlägen wurde dabei unter anderem ein neues Bulletin verkündet, dass die Vorkommnisse wie beim 5. VLN-Lauf in Zukunft verhindern soll. Die Bestrafung der Verstöße im Training wird nun auf das Rennen verlagert. Die Hintergründe dieses Zusammentreffens lesen Sie in der nächsten Ausgabe der sport auto. Zudem sorgte der Rücktritt von Karl Mauer aus dem VLN-Vorstand für Aufsehen. Mauer war zuständig für Marketing, Sponsoring und Medien und legte sein Amt offiziell aus persönlichen Gründen nieder.

Nach all den turbulenten Rennen seit Saisonbeginn wird sich beim 6. Lauf nun zeigen müssen, ob die Teilnehmer sich an die Spielregeln halten und die Organisation den richtigen Umgang damit findet. Da rückt der Sport schon fast in den Hintergrund. Trotzdem dürfen sich die Zuschauer bei dieser Ausgabe mit 15 Fahrzeugen wieder über etwas mehr Zuwachs in der SP9-Klasse freuen. Uwe Alzen, der seinen BMW Z4 nach der Bestrafung beim letzten Lauf für das Rennen zurückgezogen hatte, um ein Zeichen zu setzen, wird dieses Mal wieder mit dem Niederländer Yelmer Buurman antreten. Neben Walkenhorst Motorsport hat auch Schubert kurzfristig einen Z4 genannt, der von Dominik Baumann, Jens Klingmann, Max Sandritter und Thomas Jäger pilotiert wird.

Hochkarätige Besetzung in der SP9-Klasse

Die Porsche-Farben vertreten Falken Motorsport, Haribo, Manthey und die Sieger des letzten Laufs von Frikadelli Racing. Auch Rowe Racing kehrt nach der Pause nach dem 24h Rennen wieder zurück auf die Nordschleife und schickt Michael Zehe und Jan Seyffarth auf die Strecke. Phoenix Racing ist mit Marc Basseng, Frank Stippler und Roman Rusinov sicher ein Kandidat für den Gesamtsieg, aber auch mit dem Dörr McLaren mit Kevin Estré, Nicky Catsburg und Arno Klasen, der beim 24h Rennen die Fabel-Pole holte, muss man rechnen.

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