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Die wichtigsten Auto-Persönlichkeiten

Foto: kkl

Die Autobosse sind sich einig: Henry Ford, Carl Benz und Gottlieb Daimler - das sind die größten Persönlichkeiten in der 125-jährigen Geschichte des Autos. Das bedeutendste Automobil: Das legendäre Ford Modell T - auch "Tin Lizzie" oder "Blechliesel" genannt.

01.02.2011

Im Blick zurück würdigen Vorstandschefs deutscher Autobauer in einer dpa-Umfrage vor allem den US-Industriellen Henry Ford: Dieser habe mit der Fließbandproduktion das Automobil für die Allgemeinheit erschwinglich gemacht, sagt BMW-Chef Norbert Reithofer. Auch Bernhard Mattes, Chef von Ford Deutschland, nennt Henry Ford - sowie Erfinder Nicolaus Otto und Autopionier Gottlieb Daimler.

Ford Modell T als bedeutendstes Auto

Diesen hat auch Daimler-Chef Dieter Zetsche auf der Liste - neben Ford und Benz. Die "großen Drei" für Reithofer: Benz, Ford und Ex- BMW-Vorstandschef Eberhard von Kuenheim. Opel-Chef Nick Reilly nennt Ford, Daimler und Adam Opel - der "den Grundstein für erschwingliche Mobilität in Deutschland" gelegt habe. Für Porsche-Chef Matthias Müller sind Benz, Ford und Ferdinand Porsche, der Entwickler des VW Käfer, die wichtigsten Persönlichkeiten.
 
Auch bei der Frage nach den drei bedeutendsten Autos gibt es viele Übereinstimmungen. Von fast allen genannt: das Modell T. Zetsche nennt zudem den Patent-Motorwagen von Carl Benz und den Mercedes- Flügeltürer 300 SL, Müller den VW Käfer und den Porsche 911. Auf Reithofers Liste: der Benz-Motorwagen und der BMW 507, auf der von Mattes: der Käfer und der Citroën DS. Reilly nennt etwa den Opel Laubfrosch und den Austin Mini.
 
Die größten Erfindungen für Zetsche sind das Rad, der "schnelllaufende" Benzinmotor - ein Meilenstein der Motorengeschichte - sowie die Sicherheitsfahrgastzelle. Auch Reilly nennt das Rad sowie den Verbrennungsmotor und die selbsttragende Ganzstahlkarosserie. Für Müller sind es etwa der Maybach-Bienenwabenkühler - mit dem das Kühlungsproblem gelöst wurde - und das Antiblockiersystem. Reithofer nennt Sicherheitsinnovationen wie den Sicherheitsgurt und den Airbag, Mattes die Fließbandfertigung, den Verbrennungsmotor sowie moderne Kraftstoffeinspritzsysteme.

Mobilität von Morgen als Herausforderung

Als größte Herausforderungen sieht Zetsche eine flächendeckende Infrastruktur für Elektromobilität, einen globalen Automarkt ohne Protektionismus und die steigende Komplexität der Autoproduktion. Die Liste Müllers: Energieeffizienz, intelligenter Leichtbau sowie aktive und passive Sicherheit. Reithofer sagt, es "müssen zum Beispiel weltweit zukünftige politische Auflagen hinsichtlich CO2-Emissionen erfüllt werden."
 
Mattes sagt: "Wir haben heute zu entscheiden, wie wir morgen mobil sein wollen." Ein Baustein seien Elektrofahrzeuge: "Dabei muss der erforderliche notwendige Strom umweltgerecht produziert werden, aus Wasserkraft sowie durch Wind und Sonne." Reilly nennt die schnelle Einführung neuer Antriebssysteme, außerdem bezahlbare und saubere Technologien für Entwicklungsländer: "Alle Menschen sollten sich ihren Traum vom Auto erfüllen können, ohne dass die Umwelt in Mitleidenschaft gezogen wird."

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