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VW

15 Neuheiten bis zum Jahr 2008

Foto: Nextline 7 Bilder

Eine gewaltige Modelloffensive der Marke Volkswagen rollt im Laufe der nächsten drei Jahre trotz Investitionskürzungen auf die Märkte zu. Kleinwagen, Sportwagen, Cabrios, Limousinen, Coupés, SUV´s und MPV´s – da bleibt fast keine Nische unbesetzt.

18.02.2005

Den Anfang machen die neue Passat Limousine, die im März in den Handel kommt, und die Kombiversion Variant, die ab September in den Schauräumen steht. Sie weist in der Länge mit 4,77 Meter exakt das Maß der Limousine auf. Gegenüber dem alten Passat Variant entspricht dies einem Plus von neun Zentimetern. Der Zuschlag im Gepäckabteil: 95 Liter mehr in der Normalstellung (590 Liter) der Rücksitze und bei umgeklappter Rücksitzbank (1.695), was ihn über seine Hauptkonkurrenten Ford Mondeo Turnier (540 Liter) und Opel Vectra Caravan (530 Liter) hinauswachsen lässt, ohne allerdings an die darüber rangierende Mercedes E-Klasse (690 Liter) heran zu reichen.

Die Motorenpalette für den Passat Variant beginnt beim 102 PS starken 1.6-FSI und reicht bis zum 3,2-Liter-FSI mit 250 PS. Bei den Dieseln gibt es einen 1.9-TDI mit 105 PS, einen Zweiliter-TDI mit 140 und 170 PS sowie ab 2006 einen V6-Diesel. Dann folgt auch die Allradvariante.

Ein viertüriges Coupé nach Vorbild Mercedes CLS

Noch später kommt das von der Passat-Plattform abgeleitete Coupé, das sich in Form eines Viertürers als Mercedes CLS-Konkurrent in der Planung befindet und ab 2008 in Serie gehen soll – zunächst als Lückenbüßer für das ursprünglich unter dem Code C1 auf Maserati-Plattform angedachte Coupé zwischen Passat und Phaeton.

Nach dem Aus für den W8-Motor dürften in dem Oberklasse-Coupé zunächst ausschließlich Sechszylinder zum Einsatz kommen, weil in diese Plattform mit Quermotor die bei Audi längs installierten Triebwerke nicht passen.

Am anderen Ende der Skala soll ein kleiner Mittelmotor-Roadster die Herzen der VW-Klientel erwärmen, der rund 1.000 Euro unter dem Preis eines Mazda MX-5 kalkuliert ist. Um dieses Kleinserienprojekt realisieren zu können, baut Volumenspezialist VW neues Know-How auf: Außerhalb des Werksgeländes in Wolfsburg wird ein so genanntes Projekthaus mit rund 150 Mitarbeitern installiert, das eine Wirtschaftlichkeit auch bei kleineren Stückzahlen sicher stellen soll.

Die Vorderachse der Roadsters stammt vom Polo, die Mehrlenker-Hinterachse vom Golf, der auch Innenraum-Komponenten spendet. Den Zweisitzer schützt in der offenen Version ein Stoffdach, geplant ist aber auch eine Coupé-Version im Geiste des einstigen Scirocco. Die Kosten/Nutzen-Rechnung soll eine flexible Plattform verbessern, die unterschiedliche Karosserielängen ermöglicht und – so der Traum der spanischen VW-Tochter – auch bei Seat zum Einsatz kommen könnte. Diskutiert wird eine Bauweise in gewichtssparender Space-Frame-Technologie.

Für Vortrieb sorgt bei Roadster und Scirocco-Nachfolger ein ganz neues Motorenkonzept: Ein Vierzylinder-FSI-Benziner mit Kompressor und Turbo in Leistungsstufen von 125 und 170 PS. Abgerundet wird die Sache nach oben durch einen 3,6-Liter-V6 mit 280 PS.

Skoda Roomster-Studie als Vorbild für Polo MPV

Soweit die Kür – doch auch die Pflicht ruft: "Uns fehlen kleine Sport Utilities und Raumkonzepte", sagt VW-Chef Bernd Pischetsrieder, der damit nicht nur auf den in Vorbereitung befindlichen Golf-SUV zielt, sondern auch auf ein neues Polo-Raumkonzept, das sich an der Skoda-Studie Roomster orientiert: Vanartig, mit großen Fensterflächen und einem variablen Interieur.

Dabei deutet sich für Golf und Polo ein Wechsel an: Wenn der Golf Plus bei den Kunden ankommt, wird es bei den nächsten Generationen der beiden Topseller zwei Varianten geben: einen flachen sportlichen Zweitürer und einen hoch bauenden Viertürer.

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