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VW-Abgasaffäre

US-Vergleich für 3.0 TDI erzielt

VW USA TDI Foto: VW

VW hat in den USA jetzt auch einen Vergleich für die von der Abgasmanipulation betroffenen Modelle mit Dreiliter-TDI-Motoren mit der US-Regierung und privaten Klägern erreicht. Der Vergleich kostet den Konzern rund 1,2 Milliarden US-Dollar.

01.02.2017 Uli Baumann

Der jetzt getroffene Vergleich umfasst Nachbesserungen und Rückkaufoptionen für die Halter der rund 78.000 betroffenen Fahrzeughalter.

Nachrüstung oder Rückkauf

Für die etwa 58.000 betroffenen 3,0l-TDI-V6-Fahrzeuge der Modelljahre 2013-2016 der Marken VW, Audi und Porsche wird es einen kostenlosen Rückruf geben, bei dem die die Fahrzeuge auf den geforderten Emissionsstandard nachgerüstet werden. VW wartet hier aber noch auf die Freigabe der Maßnahmen durch die US-Behörden. Sollte diese nicht erfolgen so können die Kunden eine Rückkauf-Option ziehen.

Für die rund 20.000 Autos mit betroffenem Dreiliter-TDI der Marken VW und Audi aus den Baujahren 2009 bis 2012 bietet VW eine Rückkaufoption an. Offeriert wird ein Rückkauf oder ein Angebot zur Inzahlungnahme im selben Wert bzw. eine Leasingrücknahme. Alternativ kann auch hier eine Nachrüstung erfolgen, sofern die US-Behörden die Maßnahmen genehmigen.

VW will mit der Umsetzung des Vergleichsprogramms beginnen, sobald das Gericht die Vergleichsvereinbarungen abschließend genehmigt hat. Dies wird frühestens im Mai 2017 der Fall sein.

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