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VW-Affäre

Entlastung für Piëch

Foto: dpa

VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch hat nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Focus" nichts von den Vergünstigungen für Betriebsräte gewusst.

04.12.2007

Der frühere Finanzvorstand Bruno Adelt sowie der heutige Audi-Chef Rupert Stadler hätten bei VW-internen Befragungen erklärt, an den Vorwürfen sei nichts dran. Das berichtete auch "Der Spiegel". Das Konto, über das die Vergnügungsreisen für Betriebsräte abgewickelt worden seien, sei in Piëchs Amtszeit als Vorstandschef nicht überprüft worden, schrieb der "Focus" unter Berufung auf interne Gutachten des Unternehmens.

Entlastet werde Piëch zudem durch ein vertrauliches Gutachten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG. Die nach Bekanntwerden der Affäre im Sommer 2005 von VW beauftragten Prüfer hätten in ihrem Bericht festgehalten, dass das entsprechende Konto im Konzern weder aufgefallen noch überprüft worden sei. Laut "Focus" sind auch die Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young zum gleichen Ergebnis gekommen. Sie hätten ebenfalls keine Verbindung zu Piëch feststellen können.

Ein anonymer Hinweis, wonach Piëch doch von den Unregelmäßigkeiten bei VW gewusst haben könnte, hatte im Untreueverfahren gegen den früheren Betriebsratschef Klaus Volkert und Ex-Personalmanager Klaus-Joachim Gebauer vor dem Braunschweiger Landgericht Anfang der Woche für Wirbel gesorgt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft sollen demnächst weitere Zeugen zur Rolle Piëchs gehört werden, darunter Adelt und Stadler, der früher das Sekretariat Piëchs bei VW geleitet hatte.

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