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VW-Affäre

Gebauer beschuldigt weiter

Foto: dpa

In der VW-Affäre hat der frühere Personalmanager Klaus-Joachim Gebauer seine Anschuldigungen gegen den inhaftierten Ex-Betriebsratschef Klaus Volkert bekräftigt. Gebauer sei am Donnerstag (23.11.) erneut vernommen worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Braunschweig.

23.11.2006

"Wir sind davon überzeugt, dass es Verdunkelungsgefahr gibt und der Haftbefehl gegen Volkert zu recht besteht". Volkert war am Dienstag verhaftet worden und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Gegen Gebauer wird in der Affäre um Korruption und Lustreisen auf Firmenkosten ebenfalls ermittelt.

Bei der gut zweistündigen Vernehmung Gebauers ging es um ein Treffen zwischen Gebauer und Volkert sowie dessen Anwalt Peter-Michael Diestel am 1. November in Magdeburg. Dazu war Gebauer bisher noch nicht befragt worden, es gab zuvor eine Mitteilung von Gebauers Anwalt Wolfgang Kubicki. Danach sollen bei dem Treffen Volkert und Diestel Gebauer laut dessen Aussagen bedrängt haben, seine bisherigen Angaben zur Rolle Volkerts in der Affäre zu Gunsten des früheren Betriebsratschefs abzuschwächen. Ansonsten könne das weitere Verfahren zu einem "Gemetzel" führen.

Diestel hatte die Anschuldigungen zurückgewiesen. Volkert sei "grundlos" in Untersuchungshaft und auf Grund von "Falschaussagen" Gebauers verhaftet worden. Volkert, der am Freitag 64 Jahre alt wird, droht eine Anklage wegen Untreue in mehreren Fällen sowie versuchter Nötigung. Der einst mächtige VW-Betriebsratschef war im Sommer 2005 wegen der Verstrickung in die Affäre zurückgetreten.

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