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VW-Affäre

Versicherung zahlt

Foto: VW, dpa

Der Volkswagenkonzern kann nach einem Pressebericht mit einem Ausgleich für den finanziellen Schaden durch die Affäre um Lustreisen und Schmiergelder rechnen.

10.07.2006

Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" berichtet, soll VW aus einer Manager- Haftpflichtversicherung des Ex-Personalvorstands Peter Hartz 4,5 Millionen Euro erhalten. Die Versicherung deckt das finanzielle Risiko bei Fehlverhalten von Managern ab. Ein VW-Sprecher in Wolfsburg wollte am Samstag den Bericht nicht kommentieren.

Im Fall der VW-Affäre sollen die Kosten der Lustreisen für Betriebsräte über das persönliche Spesenkonto von Hartz gelaufen sein. Nach der Einigung mit der Versicherung wolle Volkswagen auf eine zuvor geplante Schadenersatzklage gegen Hartz verzichten. Die Versicherung wiederum könne sich die Schadenssumme von Hartz nur dann zurückholen, wenn vorsätzliches Handeln nachgewiesen werde. Weil das laut "Focus" als schwierig gilt, dürfte Hartz zumindest finanziell unbeschadet wegkommen. Allerdings müsse der VW-Aufsichtsrat dem Versicherungsfall noch zustimmen.

Die Affäre war vor einem Jahr ins Rollen gekommen. Insgesamt sind 14 Beschuldigte im Visier der Staatsanwaltschaft in Braunschweig. Die Vorwürfe lauten: Verdacht auf Untreue und Betrug oder Beihilfe. Bei den Hauptpersonen dürfte eine Entscheidung über Anklage, Strafbefehl oder Einstellung des Verfahrens nicht vor Jahresende zu erwarten sein.

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