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VW Amarok im Innenraum-Check

Baumarkt-Held mit Limousinen-Ambiente

VW Amarok, Innenraum-Check, Front Foto: tgr 44 Bilder

VW Amarok - ein Pickup, in dem man sich fühlen kann, als wäre man in einer Limousine unterwegs – das verspricht VW. Wir haben den VW Amarok Doublecab Highline deshalb im Innenraum-Check mal genauer unter die Lupe genommen.

04.07.2012 Dina Dervisevic

Schicker Metallic-Lack funkelt uns im Sonnenlicht entgegen – und trotzdem ist der VW Amarok einer für’s Grobe. Mit der Doppelkabine breitet er sich auf 5,254 Metern in der Länge, 1,954 Metern in der Breite und 1,834 Metern in der Höhe aus und bietet Platz für fünf Personen; Sperriges findet auf der 2,52 Quadratmeter großen Ladefläche Platz, weitere 100 Kilogramm dürfen auf dem Dach der Doppelkabine transportiert werden. Je nach Ausstattung und Antrieb wiegt der VW Amarok Doublecab zwischen 1.771 und 2.072 Kilogramm und verträgt zwischen 968 und 1.269 Kilogramm Zuladung.

Aber jetzt: Einsteigen. Die von uns begutachtete Ausführung ist nicht mit Trittbrettern oder -stufen bestückt, deshalb müssen erst einmal über 25 Höhenzentimeter überbrückt werden. Kein Problem, auch Dank des längs angebrachten Haltegriffs an der A-Säule. Zwei Haltegriffe stehen im VW Amarok übrigens fast jedem Fahrgast, nicht nur für‘s Ein- und Aussteigen, sondern auch für den Offroad-Wellengang zur Verfügung. Nur wer auf dem mittleren Rücksitz Platz genommen hat muss schauen, wie er seinen Oberkörper aufrecht hält.

Erhöhte Sitzposition im Fond des VW Amarok

Stichwort schauen: Das Ende der Motorhaube ist nicht einsehbar, aber insgesamt sorgt die hohe Sitzposition für einen guten Blick auf die Straße und das Umfeld. Noch höher sitzt man im Fond, da die Rückbank auf einer Erhöhung angebracht ist. Kopf verrenken um durch die Windschutzscheibe zu sehen, ist im VW Amarok auf der Rückbank also nicht notwendig. Außer vielleicht, der Vordermann hat einen Hang zu ausufernder Haarpracht – und dieser bietet der Amarok freien Raum nach allen Seiten. Anders sieht das hingegen bei der Beinfreiheit im Fond aus: Kollege Tobias Grüner (1,84 Meter groß) berührt mit seinen Knien die Vordersitzlehne.

Also lieber wieder ab nach vorn: Egal ob groß oder klein, die richtige Sitzposition ist manuell schnell gefunden, das Lenkrad in die passende Höhe gebracht, die Aufhängung des Sicherheitsgurtes mit etwas Nachdruck verschoben und die Außenspiegel elektrisch eingestellt. Auch in Sachen Bedienung findet sich der Fahrer im VW Amarok schnell zurecht. Abblend- und Parklicht werden links neben dem Lenkrad an- und ausgeschaltet, Scheibenwischer am Hebel rechts bedient, Lautstärke, Skip, Senderwahl und Freisprecheinrichtung über das Multifunktions-Lederlenkrad (133,28 Euro).

Hinhören im VW Amarok

Die Tasten für ESP, Differentialsperre, Bergabfahrhilfe und Sitzheizung flankieren den Wählhebel, davor befindet sich ein tiefes Staufach. Dort passt ein MP3-Player problemlos neben Brillenetui, Handy und Geldbeutel. Nur die Sache mit dem Anschluss-Kabel an das Bordradio ist nicht ideal gelöst. Der AUX-Eingang sitzt nämlich am oberen Bedienfeld. So kann das Kabel schon mal zu kurz sein oder so lang ausfallen, dass man sich darin  verheddern kann - in jedem Fall verläuft es unschön sichtbar quer über die Armaturentafel. Dafür macht der Klang der serienmäßigen und sechs Lautsprecher umfassenden Anlage einiges wett: Überraschend neutral, ohne metallisch scharfe Höhen und alles-überwabbernden aber knackigem Bass, bekommt der Ein oder Andere im VW Amarok Highline vielleicht sogar einen besseren Klang um die Ohren geschmettert, als über das heimische Soundsystem.

Audio- und Navigationssystem können über den berührungsempfindlichen Bildschirm gesteuert werden. Die Darstellung ist gut, allerdings ist der Bildschirm etwas klein und wirkt vor allem in der luftigen Amarok-Kabine zierlich.

Etwas klein – so lässt sich auch das Volumen des Handschuhfachs charakterisieren. Die große Klappe verspricht mehr als sie halten kann, abschließbar ist es aber. Größer als erwartet: die Türtaschen – und zwar an allen vier Türen des VW Amarok. Hier tauchen mittelgroße Taschen ab, verschwindet Kleinkram und stehen 1,5-Liter-Flaschen stabil. Unter der breiten Armlehne zwischen Fahrer und Beifahrer verbirgt sich ein weiteres Staufach: nicht breit, aber tief lässt sich da auch einiges aus dem Weg räumen. Und jetzt mal die Augen nach oben gerichtet, dort befindet sich nämlich noch ein aufklappbares Fach für die (Sonnen-) Brille.

Ladeflächen-Abdeckung ab 1.868,30 Euro

Nun kommen wir zu dem, was den VW Amarok zum Pickup macht: die Ladefläche. Mit einer Abrieb- und steinschlagresistenten Beschichtung (684,25 Euro) glitzert sie im Sonnenlicht oder glänzt mit Riffelblech aus Aluminium (773,50 Euro). 2,52 Quadratmeter stehen für den Großeinkauf aus dem Baumarkt bereit. Zum Verladen muss die Heimwerker-Fracht auf eine Höhe von 78 Zentimetern gebracht werden und wird dann von einer 50,8 Zentimeter hohen Bordwand geschützt. Wer das Ganze noch abgedeckt wegrollen möchte, zahlt für die Kunststoffabdeckung in Wagenfarbe 2.844,10 Euro oder für den Alu-Deckel 1.868,30 Euro. Über eine Stufe am Heck kommt man leicht ans Ladegut. Bei geöffneter Heckklappe wird gehüpft – 50 Kilogramm Redakteurin machen es vor, bis maximal 200 Kilogramm darf die geöffnete Klappe belastet werden.

Unter dem Strich hält der Amarok was VW verspricht: Limousinen-Ambiente in der Kabine und Baumarkt-Tauglichkeit ein Abteil weiter hinten - wobei uns die Doublecab Highline-Ausführung mit allerlei Extras wie Ledersitzen, Sitzheizung, Navi, Laderaumboden-Beschichtung und Metallic-Lack zur Verfügung stand und das den Grundpreis ordentlich in die Höhe treibt.

Mehr Details und eine Begegnung mit einem richtig großen Pickup, sehen Sie in der Fotoshow.

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