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VW Amarok Produktion in Hannover startet

Pickup made in Germany

VW Amarok 2.0 BiTDI Highline, Seitenansicht Foto: Hans-Dieter Seufert 14 Bilder

Mit viel Prominenz wurde die Produktionslinie des VW Amarok im Transporter-Werk Hannover eröffnet. 40.000 Pickups im Jahr werden künftig hier entstehen.

03.05.2012 Torsten Seibt Powered by

Premiere in Hannover: mit reichlich Prominenz aus dem Konzern und der Politik wurde die neue Produktionsstraße für den VW Amarok eröffnet. Im so genannten "Transporterwerk" ist der Amarok auch standesgemäß untergebracht. Neben dem VW Bus, der seit 1956 bis heute hier produziert wird, liefen auch bereits diverse Heavy-Duty-Geräte wie der MAN-VW-Lkw und der Transporter LT hier vom Bord. Und auch der unmittelbare Vorgänger des Amarok, der in Zusammenarbeit mit Toyota produzierte Hilux-Doppelgänger VW Taro verließ hier die Produktionslinie.

VW Amarok-Produktionsstart in Halle 2

In Halle 2, die bis 2006 der Produktion des VW LT diente, gab es zunächst umfangreiche Sanierungsarbeiten, bevor Anfang Mai die Vorserienproduktion starten konnte. Ab Ende Juni soll das Werk dann die reguläre Serienproduktion des VW Amarok übernehmen. 185 der Pick-up werden dann täglich produziert, das Werk ist auf eine Jahreskapazität von 40.000 Amarok ausgelegt. Zum Vergleich: Das Stammwerk in Pacheco bei Buenos Aires, das 2010 mit der Serienproduktion begann, hat eine Kapazität von rund 100.000 Einheiten jährlich und ist derzeit mit 80.000 Fahrzeugen im Jahr gut ausgelastet.

VW Amarok made in Germany

Mit der Produktion in Hannover soll nicht nur der "Made in Germany"-Aspekt betont werden - immerhin ist der Amarok künftig der einzige Pickup aus deutscher Produktion. Es sollen auch die teils beachtlichen Wartezeiten für die Kunden abgebaut werden, die ohne lange Lieferwege aus Südamerika schneller an ihr bestelltes Auto kommen sollen. Der wirtschaftliche Aspekt ist sicher auch nicht zu vernachlässigen, schließlich kann das höhere Lohnniveau in Deutschland dadurch ausgeglichen werden, dass künftig keine Zollgebühren mehr für in die EU importierte Amarok anfallen werden.

Aus Hannover auch nach Afrika

Das Werk Hannover wird künftig das gesamte Europa sowie afrikanische Märkte mit dem Amarok beliefern, während das Werk in Argentinien sich auf die Bestückung von Mittel- und Südamerika konzentriert. VW verspricht sich von der neuen Produktionslinie auch eine deutliche Steigerung der Absatzzahlen über die schnellere Verfügbarkeit. In 2011 war der VW Amarok mit 3.992 Neuzulassungen der meistverkaufte Pickup in Deutschland.

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