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VW-Betriebsrat

Alle Vertrauensspesen-Etats offen legen

Foto: Volkwagen

Der neue VW-Gesamtbetriebsratsvorsitzende Bernd Osterloh will bei der Aufklärung möglicher Unregelmäßigkeiten bei Spesenabrechnungen eng mit dem Vorstand zusammenarbeiten.

22.07.2005

Er habe in einem Vieraugengespräch mit Konzernchef Bernd Pischetsrieder verabredet, dass alle sichergestellten Unterlagen, die auf mögliche Begünstigungen des Betriebsrates Hinweis geben könnten, von der Justiz überprüft werden sollten, erklärte Osterloh am Freitag (22.7.) in einer Stellungnahme.

Es geht unter anderem um die Frage, ob Betriebsräten unzulässig hohe Gelder und Vergünstigungen ohne ausreichende Kontrolle zur Verfügung gestellt wurden. Hunderttausende Euro sollen ohne ordentliche Quittungen über Eigenbelege abgerechnet worden sein.

Osterloh: "Mir ist eine lückenlose Aufklärung überaus wichtig, damit mögliche Verfehlungen einzelner, ..., nicht zu einer Diskreditierung eines ganzen Gremiums führen, das für die Beschäftigten und das Unternehmen jahrzehntelang und tagtäglich immer wieder gute Arbeit leistet." Zugleich forderte er Pischetsrieder auf, alle Etats zu überprüfen und offen zu legen, in denen so genannte "Vertrauensspesen" abgerechnet würden.

Pischetsrieder hatte in einem Interview der "Braunschweiger Zeitung" gesagt, Eigenbelege im bisherigen Umfang werde es nicht mehr geben, aber es werde nun auch nicht jeder unter Generalverdacht gestellt. Es gebe bei VW 27 Vorstände oder Generalbevollmächtigte, die so genannte Vertrauensspesen abrechnen könnten.

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