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VW

Betriebsrat fordert höhere Gewinnbeteiligung

Foto: Volkwagen

Volkswagens Betriebsratschef Bernd Osterloh verlangt von Konzernchef Martin Winterkorn eine zusätzliche Beteiligung am Rekordgewinn des Autobauers für das Jahr 2007.

03.03.2008

Osterloh sagte dem "Handelsblatt" (3.3.), er gehe davon aus,"dass die Belegschaft nicht nur den im Tarifvertrag vereinbarten Bonus von zehn Prozent des operativen Gewinns der Marke Volkswagen erhält, sondern der Vorstand die Leistung unserer Kolleginnen und Kollegen mit einer zusätzlichen finanziellen Anerkennung würdigt".

Ausgelöst hat Osterlohs Begehrlichkeit das am Freitag von Konzernchef Winterkorn in Wolfsburg präsentierte Rekordergebnis von netto 4,1 Milliarden Euro. "Das ist eine hervorragende Leistung der gesamten Belegschaft und des Managements des VW-Konzerns", sagte Osterloh. Und es sei auch der Beleg dafür, dass VW mit Winterkorn "den richtigen Mann für einen Mehrmarkenkonzern" habe. Vor dem Hintergrund der von Winterkorn angestrebten Produktivitätssteigerungen, bei denen die gesamte Mannschaft gefordert sein werde, sei dies aus Sicht des VW-Betriebsratschefs das richtige Signal. "Denn Leistung muss sich lohnen. Und das nicht nur für Aktionäre, sondern auch für die Beschäftigten", sagte Osterloh.

Damit zielt der Betriebsratschef auch auf Porsche-Chef Wendelin Wiedeking. Der Vertreter des VW-Großaktionärs spricht gern davon, dass Leistung sich lohnen müsse. Wiedeking und Osterloh streiten um den Einfluss des VW- Betriebsrates im Aufsichtsrat der neuen Porsche Holding, den der Porsche-Chef begrenzen will. Porsche hält 30,6 Prozent der VW-Stimmrechte.

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