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VW-Betriebsrat

Jobs wichtiger als Lohnerhöhung

Foto: VW

Im Tarifkonflikt um drastische Kostensenkungen bei Volkswagen ist der Erhalt von Arbeitsplätzen für den Betriebsrat wichtiger als Lohnerhöhungen.

15.10.2004

Am Ende könne es bei den Tarifverhandlungen um die Frage "Jobs oder Mäuse" gehen, sagte VW-Betriebsratschef Klaus Volkert am Freitag (15.10.) in Wolfsburg. Ein sicherer Arbeitsplatz sei aber das wichtigste überhaupt. Zugleich warf der Betriebsrat dem VW-Vorstand schwere Fehler vor und kündigte verstärkte Protestaktionen der Belegschaft an.

Die Lage ist ernst - kein Vergleich zu Opel

Volkert sagte, er verzichte nicht auf die Forderung der IG Metall nach vier Prozent mehr Geld. Die Forderung stimme aber in der Regel nicht mit dem Ergebnis überein. Die Lage bei VW sei "ernst", aber "meilenweit entfernt" von der Situation beim Konkurrenten Opel. Die Tarifparteien bei VW seien sich bewusst, dass die Verhandlungen nicht scheitern dürften.

Erstmals nannte Volkert einen genauen Zeitpunkt, bis wann die Verhandlungen abgeschlossen sein sollten. Er erwarte, dass es bis zur VW-Aufsichtsratssitzung am 12. November eine Vorentscheidung gebe.

Der Betriebsrat von VW schloss auch befristete Arbeitsniederlegungen nicht aus, um den Forderungen der Gewerkschaft Nachdruck zu verleihen. Die Tarifverhandlungen seien zwar auf einem guten Weg, aber der "Teufel steckt im Detail". Volkert-Vize Bernd Osterloh sagte: "Ich weiß nicht, ob es ohne Ärger geht. Wir werden den Druck erhöhen müssen.2 Ende Oktober endet bei VW die Friedenspflicht; ab dann wäre ein Streik möglich.

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